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Mit Handy am Steuer
Gericht stellt Verfahren gegen Verona Pooth ein

Düsseldorf: Gericht stellt Verfahren gegen Verona Pooth ein
Das Verfahren gegen Verona Pooth ist eingestellt (Archivbild). FOTO: dpa, bsc rho gfh
Düsseldorf. Das Bußgeldverfahren gegen Werbe-Ikone Verona Pooth wegen ihres umstrittenen Handy-Videos am Steuer ist eingestellt worden. Der Grund: Das Gericht konnte nicht ausschließen, dass der Fall bereits verjährt ist.

Die Einstellung des Verfahrens bestätigte eine Sprecherin des Düsseldorfer Amtsgerichts am Mittwoch auf Anfrage. Der genaue Tatzeitpunkt sei nicht zu ermitteln gewesen. Daher hätte das Gericht nicht feststellen können, ob die Tat bereits verjährt sei. Die Kosten des Verfahrens trage die Staatskasse, Pooth müsse allerdings für ihre Anwaltskosten selbst aufkommen.

Das 16-Sekunden-Video war Ende Mai auf Pooths Facebook-Seite erschienen. Es zeigt sie während der Fahrt am Steuer eines Autos: gut gelaunt, aber anscheinend nicht angeschnallt. Die 49-Jährige hatte danach gesagt, nicht sie selbst, sondern eine Freundin habe sie am Steuer im Auto gefilmt. "Und angeschnallt habe ich mich auch, als ich vom Parkplatz fuhr."

Die Polizei hatte ihr das nicht abgenommen und den Fall bei der Bußgeldstelle der Stadt angezeigt. Pooth war dann ein Bußgeldbescheid wegen Fahrens ohne Sicherheitsgurt und Handy-Nutzung am Steuer in Höhe von insgesamt 96 Euro zugestellt worden, hieß es seitens des Gerichts. Dagegen hatte ihr Rechtsanwalt Widerspruch eingelegt - mit Erfolg.

(lis/lnw)
 
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