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Düsseldorf
Düsseldorf hofft auf weitere Michelin-Sterne

Düsseldorf. Die Gastronomie-Szene der Landeshauptstadt könnte 2016 mal wieder eine andere Erfahrung machen. In den vergangenen Jahren bestimmten vor allem zwei Gruppen von kulinarischen Meistern die Nachrichten rund um die Vergabe der Michelin-Sterne:

Küchenchefs, die zum wiederholten Male ihre Klasse bestätigt fanden, und Köche, die ihre Sterne freiwillig zurückgaben. Wenn am Donnerstag der Guide Michelin seine Wertungen bekannt gibt, könnte es auch neue Auszeichnungen für die Landeshauptstadt geben.

Einer der aussichtsreichen Kandidaten ist Yoshizumi Nagaya. Vor sechs Jahren war er der erste japanische Koch in Deutschland, der einen Stern erhielt, mittlerweile hat er seine ohnehin schon hohe Kunst so verfeinert, dass er den zweiten Stern verdient hätte. Dass das "Nagaya" bisweilen außer Konkurrenz läuft, weil die Kreationen seines Chefs so extrem schwierig mit anderen zu vergleichen sind, reicht als Lob auf Dauer nicht.

Zweiter Hoffnungsträger ist Volker Drkosch, der schon in Berlin (2000), Frankfurt (2002) und im hiesigen "Victorian" (2009) Sterne erhielt. Erst im Mai hat er das vermeintlich unscheinbare "Bread & Roses" an der Gerresheimer Straße eröffnet. Dennoch könnte seine Genialität die Tester abermals so überrascht haben, dass sie ihr dritthöchstes Lob aussprechen.

(hdf)
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