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Düsseldorf
Hotel Nikko baut für 35 000 Euro pro Zimmer um

Düsseldorf: Hotel Nikko baut für 35.000 Euro pro Zimmer um
Generaldirektor Ken Dittrich zeigt die neue Einrichtung. Insgesamt werden 70 von 400 Zimmern umgebaut. FOTO: Bernd Schaller
Düsseldorf. 70 von 400 Zimmern werden mit hellem Mobiliar und edlen Teppichen aus England neu gestaltet. Von Dagmar Haas-Pilwat

Als er 2013 sein Amt antrat, war schnell klar, dass Ken Dittrich als Generaldirektor das in die Jahre gekommene Hotel Nikko an der Immermannstraße auf Vordermann bringen will. Seitdem sind bereits acht Millionen Euro in Renovierungen investiert worden. Derzeit schwingen Handwerker den Hammer in den beiden obersten Etagen des Hauses mit Blick über Düsseldorf.

"Wir sind eines der wichtigsten Businesshotels in Toplage mitten in der Innenstadt, fußläufig im Dreieck von Kö-Hauptbahnhof-Altstadt. Und weil 2016 das stärkste Messejahr sein wird und unsere Gäste immer internationaler sind, bauen wir 70 von insgesamt 400 Zimmern um in den Kategorien Business (22 bis 26 Quadratmeter) und Business Plus (28 bis 34 Quadratmeter)", erklärt Dittrich.

Helles Mobiliar, Teppiche aus England, weißer Marmor aus Italien - 35 000 Euro kostet der Umbau eines einzelnen Zimmers. Im Preis von durchschnittlich 150 Euro für eine Übernachtung seien auch Frühstück und Spa inklusive. "Wir wollen ein Fünf-Sterne-Produkt zum Vier-Sterne-Preis bieten", betont Dittrich.

Bis Mitte September sollen die Veränderungen abgeschlossen sein, denn die Nachfrage nach Zimmern sei groß. Zumal die Lage vor allem durch den Kö-Bogen, das neue Drei-scheibenhaus, das Hotel Motel One, die Neugestaltungspläne für die Immermannstraße und das geplante Lindner Hotel an der Oststraße deutlich an Attraktivität gewonnen habe. Bereits jetzt sei das Nikko zur Drupa-Messe 2016 komplett ausgebucht. Und weil es für den ersten Eindruck keine zweite Chance gibt, startet ab Mitte August dann auch die Neugestaltung der bisher recht düster-anmutenden Hotel-Vorfahrt.

"Alles wird heller und freundlicher. Aber wir bleiben unseren japanischen Wurzeln treu und mixen fernöstlichen Stil mit modernen Lichtelementen", sagt der Generaldirektor und schmiedet bereits neue Pläne für eine Executive Lounge und die Umwandlung eines Großteils der bisherigen 13000 Quadratmeter Bürofläche im gesamten Nikko-Komplex in Service Appartements.

Quelle: RP
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