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Das halten unsere Leser vom Kinder- und Hundeverbot in Lörick

Der Biergarten "Sonnendeck" in Lörick weist Zonen aus, in denen Kinder und Hunde nicht erwünscht sind. Dieser Umstand und die Verbotsschilder sorgen für eine große Diskussion. Auf den Facebookseiten von RP Online und der Lokalredaktion Düsseldorf kamen bis Freitagmorgen über 700 Kommentare zusammen. Wir zeigen eine Auswahl.

Das halten unsere Leser vom Kinder- und Hundeverbot in Lörick

Christian Unger kann das Verbot, das auch mit Lärmschutz begründet wurde, nicht nachvollziehen:

"Kinder"lärm" ist Zukunftsmusik. Es gibt nichts schöneres.", schreibt er.

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Werner Schnitzler stellt sich die Frage, ob nicht die Erwachsenen manchmal viel lauter und anstrengender sind.

"Dass jeder von uns war mal Kind,vergisst so mancher ganz geschwind. Und die Geräusche, die selbst wir machen, sind oft lauter als Kinderlachen."

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Doch Rikarda Licht stellt sich die Frage, ob sich die Kinder selbst überhaupt wohlfühlen, wo sie nicht erwünscht sind.

"Habe immer schon als Mutter und heute als Oma Orte gemieden, wo offensichtlich "ältere" Menschen ihre Ruhe haben wollten. In dieser Umgebung können sich Kinder auch nicht wohl fühlen. Ein ausdrückliches Verbot empfinde ich allerdings für alle Beteiligten als peinlich!"

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Auch Norbert Trunecek sucht sich für Ausflüge mit seinen Kindern die Orte genau aus:

"Es muss auch einen Platz geben, wo man wirklich zur Ruhe kommen kann. Die Kinder und Hunde können nichts dafür. Das liegt an den Erziehenden, wie Kind und Hund sich benehmen können. Bin selber Vater von drei Kindern und wäre nie auf die Idee gekommen, mit meinen Kidis in eine Bar zu gehen."

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Nadine Schumacher greift das Argument auch auf:

"Eine Strandbar ist ja kein Spielplatz. Ein Ort wo eben mal etwas mehr Alkohol fließt, ist nichts für Kinder. Wer deswegen wegen Diskriminierung rum jammert...Vor Kindern sollte meines Erachtens kein Alkohol oder Viel Alkohol getrunken werden. Eine Strandbar bietet aber auch Cocktails an - da besonders die mit Alkohol."

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Zahlreiche Eltern haben Verständnis für das Verbot, solange es der Einzelfall bleibt. Christiane Friele  schreibt:

"Das ist völlig in Ordnung! Ich habe selber ein Kind und gehe auch gerne mit meinem Sohn mal in einen Biergarten aber es muss auch die Möglichkeit geben mal ganz ungestört irgendwo sitzen zu können. Also völlig ok wenn es hier im Umkreis ein paar solcher Biergärten gibt!"

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Torsten Oedinger ist da nicht so verständnisvoll:

"Keine Kinder? Unglaublich. Das ist Diskriminierung vom Feinsten und ein weiterer Beleg dafür, dass Deutschland kinder- und familienfeindlich ist!"

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Nicole Jazdzyk glaubt, dass mit dem Verbot Eltern diskriminiert werden, die sich eigentlich gut verhalten würden.

"Mir gefällt dieses "alle über einen Kamm" nicht. Die Sandwerferfamilien freundlich rauswerfen wäre sinnvoll gewesen, genauso wie die schlecht erzogenen Hundefamilien. Jetzt werden aber auch alle bestraft, die gut erzogene Kinder und Hunde haben und die eigentlichen Verursacher haben nichts gelernt!"

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Wolfgang Schoofs hat eine provokante Idee, wie man auch für Ruhe sorgen könnte:

"Den Laden einfach schließen - dann ist Ruhe. Wer insbesondere Kinder so ablehnt, hat offensichtlich größte gesellschaftliche Defizite!"

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Für Indrani Novello muss der Laden jedoch nicht schließen. Denn das Verbot gelte ja nicht in allen Bereichen des Biergartens.

"Die haben dort große Flächen, auf denen Kinder und Hunde sehr wohl erlaubt sind. Ich persönlich finde die Idee mit dem Ruhebereich super! Es steht ja jedem Kunden frei, zu entscheiden, in welchem Bereich er sich aufhalten will."

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Sebastian Brück stellt zum Lokal klar:

"Zur Versachlichung: Der Beachbereich umfasst nur etwa die Hälfte der Außenfläche des Lokals. Auf dem restlichen Teil sind Hunde und Kinder willkommen, außerdem gibt es einen eigenen Spielplatz, der zum Lokal gehört."

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Frauke Ferlemann sieht hier die freie Entscheidung des Unternehmers im Mittelpunkt:

"Ist doch okay, gehe ich halt mit meinem Hund und Kind ein Türchen weiter, oder komme das nächste Mal halt alleine und habe einfach mal kind- und hundefrei. Wie gut das ich das als Kunde selber entscheiden kann."

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Zum Unternehmerrisiko gehört dann natürlich auch, dass einige Kunden ausbleiben, wie etwa Steffi Schinkels:

"Unglaublich. Wenn ich meine Kinder da nicht mit hin nehmen darf, verdient der Saftladen an mir keinen Cent."

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Katrin Bock weist darauf hin, dass solche Maßnahmen nicht neu sind:

"Manche Hotels haben diese "Rules" schon länger!"

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Verfolgen Sie die andauernde Diskussion zum Kinder- und Hundeverbot im "Sonnendeck" auf der Facebook-Seite der RP in Düsseldorf.

Hier finden Sie alle Biergärten der Region.