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Düsseldorf
Messerstecherei in Altstadt - Opfer geht es besser

Düsseldorf. Der 24-Jährige, der vor gut einer Woche bei einer Messerattacke an der Bolkerstraße in der Düsseldorfer Altstadt verletzt worden war, ist außer Lebensgefahr. Der Täter ist noch nicht gefasst, die Polizei wertet Video-Material und DNA-Spuren aus.

"Der junge Mann befindet sich auf dem aufsteigenden Ast", sagte Polizeisprecherin Anja Kynast auf Anfrage unserer Redaktion. Über den Berg sei er damit allerdings noch nicht, da nach wie vor Komplikationen auftreten könnten. Das Opfer erlitt sowohl am Ober- als auch am Unterkörper Stichwunden, dabei wurden mehrere Organe verletzt. "Deshalb wird er noch für längere Zeit im Krankenhaus bleiben müssen", sagte Kynast. Die Beamten haben schon mit dem 24-Jährigen gesprochen, Angaben zum Inhalt der Unterredung macht die Polizei keine.

Unabhängig von den Aussagen hat die "Mordkommission Bolker" eine weitere gute Nachricht: "Wir haben mehrere Bilder vom mutmaßlichen Täter. Jetzt müssen wir herausfinden, um wen es sich handelt", sagte Kynast. Die Auswertung des Video-Materials habe sich zunächst schwierig gestaltet, da das Geschehen etwas weiter entfernt von der Kamera an der Bolkerstraße stattfand. Weitere Hinweise erhoffen sich die Ermittler von dem Messer, das am Tatort gefunden wurde und das mit hoher Wahrscheinlichkeit die Tatwaffe ist. Es wird auf DNA-Spuren untersucht.

Die Gewalttat vom ersten Dezember-Wochenende war nicht die erste Messerattacke in der Altstadt. In den vergangenen drei Monaten gab es insgesamt fünf Messerstechereien - dabei wurden mehrere Personen verletzt, bis zum jetzigen Vorfall niemand lebensgefährlich.

(tkro)
 
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