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Düsseldorf
Auch Jonges verschnupft wegen des Metro-Pavillons

Düsseldorf: Metro-Pavillon: Auch Jonges verschnupft
Der Info-Bau für die Metro wird 50 Meter breit und 12 bis 16 Meter hoch. Heute wird ein Kran eingesetzt, um die zweite Etage zu bauen. FOTO: ujr
Düsseldorf. Baas Wolfgang Rolshoven fürchtet Beschädigungen an der Sonnenuhr, die der Düsseldorfer Verein gespendet hat.

Die CDU in der Bezirksvertretung Stadtmitte stellt wegen der Baumfällungen für den Metropavillon am Rheinufer eine Anfrage in der nächsten Sitzung. Dabei geht es um die Informationspolitik der Stadtspitze und die Frage, ob ein Fällantrag gestellt wurde. Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner (SPD) bekommt täglich Anrufe von verärgerten Anwohnern.

Inzwischen ist sie überzeugt, dass die Bezirksvertretung über den Bau des Pavillons hätte entscheiden müssen. "Als ich informiert wurde, war nicht die Rede von solchen Ausmaßen oder dass Bäume gefällt werden müssen", sagt Spillner. Sie hätte sich mehr Sensibilität von der Verwaltung gewünscht, "wir hätten vorher sagen können, dass das Ärger gibt, weil wir viel näher an den Bürgern sind". Dass die CDU-Fraktion dazu eine Anfrage formuliert hat, kann sie durchaus nachvollziehen. "Aber ich habe mir das auch anders vorgestellt", sagt sie.

Bei den Düsseldorfer Jonges war der Pavillon ebenfalls Thema. Beim Heimatabend im Henkel-Saal zeigte sich Baas Wolfgang Rolshoven "sehr verwundert, dass wir nicht informiert wurden". Die Jonges haben zum 75-Jährigen vor zehn Jahren für den Platz an der Reuterkaserne eine große Sonnenuhr gestiftet. Die ist nicht eingehaust worden, auf den in den Boden eingelassenen Meridian sind zudem Lasten gestellt worden. Die Jonges sind verschnupft und befürchten nun eine Beschädigung der Sonnenuhr.

(nika/ujr)
 
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