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Düsseldorf
Schwiegereltern niedergestochen - Teilgeständnis abgelegt

Polizei sucht nach Messern mit Spürhunden
Polizei sucht nach Messern mit Spürhunden FOTO: Gerhard Berger
Düsseldorf. Nach einem blutigen Familienstreit in Düsseldorf in der Nacht zu Sonntag hat der 30-jährige Tatverdächtige ein Teilgeständnis abgelegt. Die Polizei suchte am Montag in der Nähe seiner Wohnung mit Spürhunden nach den Tatwaffen.

Bei dem Verdächtigen handelt es sich um den Schwiegersohn des schwer verletzten Ehepaares. Er soll seine Schwiegereltern niedergestochen haben. Seine 52-jährige Schwiegermutter befand sich am Montag trotz einer Notoperation weiter in Lebensgefahr. Ihr Zustand weiterhin kritisch, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Ihr 61-jähriger Mann musste ebenfalls operiert werden, befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.

Der 30-Jährige war zuvor mit seiner 27-jährigen Frau in Streit geraten. Die Ehefrau rief ihre Eltern zu Hilfe und rannte aus dem Haus. Der angetrunkene Tatverdächtige setzte ihr nach und traf vor dem Haus auf die eintreffenden Schwiegereltern. Dort soll es zu der Messerattacke gekommen sein.

Der Schwiegersohn hatte sich später der Polizei gestellt. Eine Mordkommission ermittelt. Obwohl die Polizei am Montag die Umgebung des Tatorts mit Spürhunden absuchte, blieben die Tatwaffen, vermutlich mehrere Messer, verschwunden. Dem 30-Jährigen wird versuchter Totschlag in zwei Fällen vorgeworfen.

(p-m/lnw)
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