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Düsseldorf
"Düsseldorf sonnt sich" wegen Regen vorzeitig beendet

Düsseldorf. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Info-Veranstaltung "Düsseldorf sonnt sich" am Samstag wegen des Regens frühzeitig beendet wurde. Trotzdem nutzten einige Düsseldorfer die Möglichkeit, sich über die Förderung von Solaranlagen zu informieren. Denn wer jetzt investiert, profitiert noch von Zuschüssen.

Dass sich mit Photovoltaikanlagen Geld sparen lässt, ist nichts Neues. Doch mittlerweile lohnt sich eine Investition nur noch für Eigenheimbesitzer. Während früher der produzierte Strom einer Solaranlage zu guten Konditionen ins Stromnetz eingespeist werden konnte, ist diese Option mit 12,3 Cent pro Kilowattstunde nicht mehr lukrativ. Stattdessen sollte der produzierte Strom selbst genutzt werden. Batteriespeicher können den Anteil des selbst genutzten Stroms von 25 auf bis zu 60 Prozent steigern. Zudem werden diese Speicher sowohl von der Stadt als auch durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Auf diese Art und Weise lassen sich bis zu 45 Prozent der 6000 bis 8000 Euro hohen Anschaffungskosten sparen. Das Förderprogramm der KfW endet 2018. Die Förderhöhe sinkt bis dahin in halbjährlichen Schritten.

Dennoch sollte von einer überhasteten Anschaffung abgesehen werden. Ob sich die Installation einer Solaranlage lohnt, ist von Faktoren wie der Ausrichtung des Dachs oder dem Stromverbrauch abhängig. Zudem ist es wichtig, dass die Förderung vor dem Kauf beantragt wird. Beratung bieten die Servicestellen von Stadt, Verbraucherzentrale und Stadtwerken.

(dans)
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