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Großsperrung Düsseldorf Innenstadt
Straßen nach Ferienende deutlich voller

Stop and Go im Berufsverkehr
Düsseldorf. Am ersten Morgen nach den Winterferien waren deutlich mehr Autos auf Düsseldorfs Straßen unterwegs. Vor allem rund um die gesperrte Kreuzung Graf-Adolf-Straße/Berliner Allee, aber auch auf den Einfallstraßen zur Düsseldorfer Innenstadt war es voll.

Im Berufsverkehr zwischen etwa 7.30 Uhr und 9 Uhr staute sich der Verkehr unter anderem auf der Hüttenstraße, der Herzogstraße und der Karl-Rudolf-Straße. Besonders Autofahrer, die von der Oststraße in die Bahnstraße abbiegen wolten, mussten sich in Geduld üben.

Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße: Deutlich mehr Verkehr nach Ferienende FOTO: Christoph Schroeter

Waren von Montag bis Mittwoch noch viele Berufstätige im Urlaub, fuhren am ersten Schultag nach den Ferien wieder deutlich mehr Pendler zur Arbeit. Ein Verkehrschaos blieb jedoch aus, die Verkehrsbehinderungen lösten sich vergleichsweise schnell auf.

Auch die Rheinbahn spricht von mehr Verkehrsaufkommen am Donnerstagvormittag. Die bisherigen Beobachtungen gehen aber dahin, dass es nicht mehr sei, als im normalen Berufsverkehr nach Ferienende. Abzuwarten ist der kommende Montag, dann könnten nochmal deutlich mehr Pendler in die Innenstadt kommen. 

Düsseldorf: Das sind Staufallen rund um die Großbaustelle FOTO: hdf/nic, RP-Fotos: Hans-Jürgen Bauer

Erschwerend kommt für die Rheinbahn hinzu, dass es beispielsweise bei Unfällen kaum Ausweichrouten für die Busse gibt, schon gar nicht für die Straßenbahnen. Ein Rettungswageneinsatz in Nähe des Marienhospitals in Pempelfort sorgte am Donnerstagmorgen dafür, dass es zu extremen Störungen kam. Die Linien 701, 706, 707 und 715 in Richtung Jan-Wellem-Platz nicht wie gewohnt fahren. Zwei der Linien konnten umgeleitet werden. Die Fahrten der Linie 707 und 715 fielen für etwa eine Stunde ganz aus.

Schon jetzt zieht die Rheinbahn erste Konsequenzenfür die Busse. Ab Samstag sollen die Ersatzbusse, die von der Straße Auf'm Hennekamp über die Fruchtstraße Richtung Innenstadt geleitet werden, die enge Fruchtstraße nicht mehr passieren. "Die Fahrzeuge stehen dort ständig im Stau", erklärt Rheinbahnsprecherin Heike Schuster. Daher habe man sich entschieden, die Busse nun über die Witzelstraße umzuleiten.

Fotos: Düsseldorf: Kreuzung Berliner Allee/Graf-Adolf-Straße gesperrt FOTO: Christoph Schroeter

Seit Beginn der Bauarbeiten am Montag haben sich einige Stellen phasenweise als Engpässe erwiesen, etwa die Ost- und die Bahnstraße. Hier war die Fahrzeugschlange am Morgen etwas länger als in den Vortagen. Auch andere Routen wie Corneliusstraße, Hüttenstraße oder Friedrichstraße sind stark frequentiert. 

Die Stadt hat zu dem grundsätzlichen Ratschlag "möglichst weiträumig umfahren" sechs detaillierte Umleitungsrouten eingerichtet:

  • U11 von der Berliner Allee über die Bahn- zur Kasernenstraße
  • U12 von der Harold- in die Breitstraße bis zum Rheinufer
  • U13 von der Cornelius- über die Ost- zu Fischerstraße
  • U14 von der Kaiserstraße über Maximilian-Weyhe- und Heinrich-Heine-Allee zur Herzogstraße
  • U15 von der Prinz-Georg- über die Ost- zur Corneliusstraße
  • U16 von der Kaiserstraße durch den Kö-Bogen-Tunnel zu Immermann- und Oststraße.

Die Straßenbahn-Linien 701, 706, 709 und 719 fahren andere Strecken. Die 704 und 715 werden ganz oder teilweise durch Busse ersetzt.

Alle Umleitungen rund um die Großsperrung gibt es hier.

Großsperrung in Düsseldorf - Das sind die Staufallen.

Hier gibt es Bilder.

(hdf/isf/)
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