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Düsseldorf
Düsseldorf und Köln konkurrieren um Digital-Hub

Düsseldorf: Düsseldorf und Köln konkurrieren um Digital-Hub
Peter Hornik (1st Mover), Tobias Kollmann (DWNRW), Uwe Kerkmann (Wirtschaftsförderung), OB Thomas Geisel und Gregor Berghausen (IHK, v.l.) FOTO: ABR
Düsseldorf. Die Stadt Düsseldorf bewirbt sich um einen sogenannten "Digitale Wirtschaft NRW-Hub" (DWNRW-Hub) Düsseldorf/Rheinland der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Hub bezeichnet im Englischen die Nabe eines Rades und steht symbolische für eine Art "Zentrum".

Aufgebaut werden soll ein Kompetenzzentrum für Innovations- und Digitalisierungsprozesse für regionale Unternehmen und Start-ups. Die Fördersumme beläuft sich auf bis zu 500.000 Euro pro Jahr und für insgesamt drei Jahre, bei einem Eigenanteil in gleicher Höhe.

Gestern fand ein Treffen der Unterstützer und potenziellen Gesellschafter im Gründerzentrum Startplatz im Medienhafen statt, in dem das DWNRW Hub später auch seinen Sitz haben soll. Neben der Landeshauptstadt sind die IHK (in Kooperation mit Kammern der Region), aber auch Auslandshandelskammern, die Messe Düsseldorf, der Flughafen, Co-Working-Spaces und Unternehmen aus Düsseldorf und der Region mit im Boot. Neben der Heinrich-Heine-Universität werden auch die Hochschule Düsseldorf (HSD) und die WHU Otto Beisheim School of Management mitwirken. Auch der größte Verein Deutschlands zum Thema Digitalisierung, die Digitale Stadt Düsseldorf, sowie der Gründerverein Startupdorf sollen mitarbeiten.

Nach derzeitigem Stand haben folgende Unternehmen ebenfalls bereits ihre Absicht bekundet, bei dem DWNRW-Hub mitzuwirken: PwC, Metro, Handelsblatt, Ergo, Huawei, Commerzbank, Group M und Stadtwerke. Der benötigte Eigenanteil in Höhe von 500.000 Euro (für je drei Jahre), der für die Bewerbung notwendig ist, soll nach heutigem Stand von diesen Mitwirkenden zustande kommen.

"Die DWNRW-Initiative der Landesregierung bietet uns die Chance, die bereits erfolgreich gestartete Start-up-Initiative Düsseldorf weiter voranzutreiben und die annähernd 200 Start-up-Unternehmen der New Economy' mit der sogenannten Old Economy, sowie den Hochschulen besser zu vernetzen", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. Hub-Manager sollen Peter Hornik und Klemens Gaida werden.

Nach Informationen unserer Redaktion bewerben sich mit Köln und Aachen zwei weitere rheinische Großstädte um das Digital-Zentrum. NRW-weit sollen fünf dieser Hubs entstehen.

(tb)
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