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Unternehmenswettstreit mit leuchtenden Türmen
Düsseldorf unterliegt im "Digital Derby" - trotz "Dr. Steelhammer"

Unternehmenswettstreit mit leuchtenden Türmen: Düsseldorf unterliegt im "Digital Derby" - trotz "Dr. Steelhammer"
Der Rheinturm leuchtete, wann immer ein Unternehmerteam den Lukas haute. FOTO: Eric Remann - Photographerwww.e
Düsseldorf. Im digitalen "Hau-den-Lukas"-Derby hatten die Vertreter verschiedener Düsseldorfer Unternehmen gegenüber den Kölner Kollegen das Nachsehen. Auch Box-Legende Vitali Klitschko bewies seinem Bruder Wladimir, wie man den Hammer richtig schwingt. Von Christopher Trinks, Düsseldorf

Der Rheinturm in Düsseldorf und der Colonius-Funkturm in Köln verwandelten sich vergangenen Mittwochabend in digitale "Hau-den-Lukas"-Messanzeigen. Dafür waren Künstler der internationalen Künstlerkooperation Urban Screen verantwortlich, die mit Lichtinstallationen die Stärke der Schläge auf den Rheinturm animierten. Ausgerichtet von der Telekom, entstand daraus live ein Wettstreit zwischen ausgelosten Unternehmen aus Düsseldorf und Köln.

Kräftemessen der Box-Legenden

Den Anfang machten die Gebrüder Klitschko, von denen jeweils einer in den beiden Rheinmetropolen anwesend war. Obwohl Wladimir Klitschko während seiner Karriere der Spitzname "Dr. Steelhammer" zugesprochen wurde, entschied sein Bruder Vitali das Kräftemessen für sich. Ein böses Omen für den weiteren Verlauf. Denn auch IHK-Chef Gregor Berghausen unterlag trotz lauten "Düsseldorf"-Anfeuerungsrufen seinem Kölner Pendant auf der anderen Rheinseite mit zwei Punkten.

Nach diesem Aufwärmprogramm ging es dann in die Entscheidungsphase. Nacheinander trat je ein Vertreter der dreißig ausgelosten Unternehmen vor und versuchte sein Glück am Hammer. Für die Punktzahl entscheidend war jedoch nicht nur der an die Wände des Rheinturms projizierte Ausschlag des Pegels. Ein von der Telekom im Vorfeld errechneter "Digitalisierungsquotient", der die digitale Vertretung des jeweiligen Unternehmens im Internet repräsentierte, multiplizierte die Stärke des Schlags zur erreichten Punktzahl.

Sie starteten den Wettbewerb: Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden Telekom Deutschland, und Boxer Wladimir Klitschko. Im Hintergrund Moderatorin Collien Fernandes. FOTO: Eric Remann - Photographerwww.e

Technik statt Kraft entscheidend

Richtig laut wurde es im Bistro "Lido" am Medienhafen schließlich, als ein Düsseldorfer erstmals den Highscore knacken konnte. Der schön animierte Pegelausschlag schoss den Rheinturm hinauf und explodierte bildlich an der Dachterrasse. Obwohl Stephan Ossenbrink von der HeMa-Zaunsysteme GmbH regelmäßig Kraftsport betreibt, war für ihn die "Technik und das zielgenaue Treffen" entscheidend zur erreichten Höchstpunktzahl.

Trotz eines zweiten Highscores reichte die Punktzahl am Ende nicht für Düsseldorf. Leer geht die Stadt damit aber trotzdem nicht aus. Dem Verlierer spendiert die Telekom zwei Glasfaseranschlüsse für Gewerbegebiete, dem Gewinner drei. Die große Chance zur Revanche bietet sich am Samstag, 27. Mai. Dann nämlich schwingen die Schüler ausgewählter Schulen im klassischen Rheinderby wieder den Hammer.

 
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