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Düsseldorf-Lörick
Weitere Beschwerden über Park-Service-Firma am Flughafen

Düsseldorf: Weitere Beschwerden über Park-Service-Firma am Flughafen
Am Löricker Freibad hat sich die Parkplatz-Lage wieder etwas entspannt. Ortsfremde Kennzeichen waren nur selten vertreten. FOTO: Bernd Schaller
Düsseldorf. Eigentlich sollte man ja meinen, dass der Parkplatz eines Freibades zu diesen Zeiten nur für wenige Autos herhalten muss. Doch wer in den vergangenen Wochen am Parkplatz des Löricker Freibades vorbeikam, musste sich wundern.

Voll war es trotz Kälte, und die Menschen kamen von weit her. Am Sonntag kam das Publikum in Lörick hingegen weitgehend wieder aus der Umgebung. Nachdem das städtische Rechtsamt eine Park-Service-Firma am Flughafen aufgefordert hatte, einige hundert Autos wegzuschaffen, die das Unternehmen auf dem Parkplatz des Löricker Freibades abgestellt hatte, ist nun wieder Platz. Zwar stehen immer noch einige Autos auf dem Parkplatz-Gelände, und manche von ihnen haben auch noch ausländische Kennzeichen, allerdings hat sich die Situation dort etwas entspannt.

"Hier standen in den vergangenen Tagen deutlich mehr Autos herum", sagte gestern eine Spaziergängerin, die ebenfalls den Parkplatz nutzte, allerdings, um mit ihrem Hund in der Umgebung spazierenzugehen. Zahlreiche Ausflügler parkten gestern ihre Fahrzeuge auf dem Gelände, das der Stadt gehört und von der Bädergesellschaft verwaltet wird.

Bei der Masche, Autos von Fluggästen gegen Gebühren auf öffentlichem Grund abzustellen, handele es sich um eine "verbotene Sondernutzung", die die Stadt nicht hinnehmen werde, hieß es im Rathaus. Wegen des Berichts der RP am Samstag meldeten hingegen zahlreiche Leser, dass diese Art des Parkens nicht selten vorkommt.

So wusste etwa ein Leser vom Vogelsanger Weg in Mörsenbroich zu berichten, wo viele Autos aus dem Ausland oft eng in einer Reihe ständen. Auch die Kaiserswerther Straße in Stockum werde immer wieder von Park-Firmen zugeparkt, sagte ein Leser. Und zitierte einen Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit den Worten, da könne man nichts machen.

Die Park-Service-Firma ist mit dieser Masche offenbar schon länger unterwegs. Vor wenigen Monaten fiel sie auf, weil sie in Ratingen große Fläche nahe des Blauen Sees besetzt hatte.

(tt)
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