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Düsseldorf
Düsseldorfer Erklärung zum Klimaschutz

Düsseldorf. Handwerk und Politik verpflichten sich, im Klimaschutz besser zusammenzuarbeiten.

In der Handwerkskammer Düsseldorf fand gestern der Regionaldialog Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz statt. Zum aktuellen Stand der Energiewende und den Anforderungen aus Bundessicht sprach unter anderen Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Auf wenig Zustimmung unter den Handwerkern im Saal stieß ihre Äußerungen zu steuerfinanzierten Energieeffizienzmaßnahmen. "Das Handwerk soll in dieser Sache seinen Attentismus lassen und akzeptieren, dass so etwas nicht kommt", sagte die Ministerin. Für das Land sprach der Chef der Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, aus Sicht von Handwerk und Wirtschaft ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.

Ziel des Regionaldialoges war die Unterzeichnung der so genannten Düsseldorfer Erklärung. Sie beinhaltet eine Vereinbarung zwischen Handwerk und nordrhein-westfälischer Landesregierung zur Vernetzung und Kooperation im Rahmen der Handwerksinitiative Energieeffizienz, der Energiepolitik des Landes mit Blick auf das Handwerk sowie auf die Ziele der Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz. In der Erklärung heißt es: "Das Handwerk mit seiner regionalen Verwurzelung und seinen vielfältigen Bezügen zum täglichen Leben stellt einen wichtigen Grundpfeiler für ein nachhaltiges sowie energie- und ressourceneffizientes Wirtschaften in Nordrhein-Westfalen dar. In seiner Handwerksoffensive Energieeffizienz NRW bündelt es seine Aktivitäten in den Aktionsfeldern Unterstützung kommunaler Klimaschutzaktivitäten, Marketing und Fachkräftegewinnung sowie betriebliche Optimierung des Energie- und Ressourcenverbrauches."

Desweiteren wurde die Kooperationsvereinbarung KlimaExpo.NRW zwischen der Landesgesellschaft Expo Fortschrittsmotor Klimaschutz und dem NRW-Handwerkstag unterzeichnet werden. Die KlimaExpo.NRW präsentiert vor allem erfolgreiche Energie- und Ressourceneffizienz-Projekte mit dem Ziel, eine Mitmachkultur für den Klimaschutz zu befördern.

Der Regionaldialog hatte noch weitere namhafte Gäste aus Stadt und Land. Dazu zählten IHK-Geschäftsführer Klaus Zimmermann, Udo Sieverding von der Verbraucherzentrale NRW, der Präsident des Fachverbands Elektrotechnische Handwerke NW, Lothar Hellmann. Es moderierte der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf und des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags, Andreas Ehlert.

Die Düsseldorfer Erklärung ist unter www.nwht.de zu lesen.

Quelle: RP
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