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Düsseldorf
Düsseldorfer gewinnen Hans-Riegel-Preis

Düsseldorf. Auszeichnungen gab es in den Fächern Mathematik, Informatik, Physik, Biologie und Chemie. Von Stefanie Thrun

In Kooperation mit der Hans-Riegel-Stiftung hat die Heinrich-Heine-Universität Preisgelder an Schüler der Oberstufe aus ganz NRW vergeben, die mit Facharbeiten aus dem naturwissenschaftlichen Bereich das Interesse der Juroren geweckt haben.

In den Fächern Mathematik, Informatik, Physik, Biologie und Chemie wurden jeweils die Plätze ein bis drei prämiert. Unter den 15 Preisträgern aus insgesamt zehn Städten sind in diesem Jahr auch vier Schüler aus Düsseldorf: Christopher Schwab vom Gymnasium Gerresheim, Martin Stellmann vom Friedrich-Rückert-Gymnasium, Katharina Mai vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und Felix Blanke vom Cecilien-Gymnasium. Blanke belegte mit seiner Facharbeit den ersten Platz in der Kategorie Mathematik. Dank dieser Erstplatzierung erhielt das Niederkasseler Cecilien-Gymnasium außerdem einen Sachpreis für Schülerförderung, den Mathematiklehrerin Stefanie Kessler entgegennahm. "Damit wollen wir diejenigen ehren und langfristig fördern, die für die talentierten Preisträger verantwortlich sind: Lehrkräfte und Schulleitung", sagte Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Hans-Riegel-Stiftung.

Die Fachpreise waren in diesem Jahr mit 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für eine Zweitplatzierung und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Die Jury bestand aus Professoren und Dozenten der Heine-Universität, die die Arbeiten der Schüler bewertet haben. Unter den 150 Einsendungen - fast doppelt so viele wie im Vorjahr - musste sie letztendlich 15 Preisträger auswählen. Dabei kam es neben Formulierung, Recherche und einer kritischen und korrekten Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen auch auf Originalität an.

So war es im Fall von Christopher Schwab, der mit seiner Arbeit im Fach Biologie den dritten Platz belegen konnte. Im Fachbereich Biologie saß unter anderem die Mikrobiologin Ilka Axmann im Auswahlkomitee. Sie lobte vor allem die kreative Idee des Zwölftklässlers. Mit seiner Forschungsarbeit "Die Mimese des Chamäleons unter künstlicher Bedrohung anhand eines Beobachtungsexperiments" hatte er unter Aufsicht einer Lehrkraft Versuche mit einem echten Chamäleon unternommen.

Quelle: RP
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