| 18.14 Uhr

Rätselhafter Einsatz
Giftige Klebezettel am Hauptbahnhof – zwei Verletzte

Gifteinsatz am Hauptbahnhof
Gifteinsatz am Hauptbahnhof FOTO: Berger
Düsseldorf. Am Düsseldorfer Hauptbahnhof sind zwei Personen durch eine unbekannte Substanz verletzt worden, die sich auf einem Post-it befunden haben soll. Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort.

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Ein Post-it hat Polizei und Feuerwehr am Freitagnachmittag vor ein Rätsel gestellt. Eine Reisende und ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Deutschen Bahn, die den Klebezettel berührt hatten, klagten über starkes Kribbeln und Krämpfe in der Hand. Beide wurden zur Untersuchung in die Uniklinik gebracht, am Abend meldete die Bundespolizei, dass es ihnen gut gehe.

Äußere Verletzungen durch Verbrennen oder Verätzen konnten bei den Betroffenen nicht festgestellt werden. Um Spuren sichern zu können, sperrte die Polizei einen Teil des Bertha-von-Suttner-Platzes, in dem der Zettel gefunden worden war. Er wurde dort in einem Eimer gesichert und anschließend zur Untersuchung auf Gift ins Labor gebracht.

Die junge Frau war mit dem Zug in Düsseldorf eingetroffen und verließ den Hauptbahnhof durch den Hinterausgang. Dabei bemerkte sie den Klebezettel an ihrem Rucksack, nahm ihn ab und spürte die beschriebenen Schmerzen. Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn trug Stoffhandschuhe, die ihn aber nicht vor den Folgen bewahrten. Auf dem Zettel war nach Angaben der Feuerwehr nichts geschrieben.

 

 

(hdf/rent)
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