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Düsseldorf
Düsseldorferin zeigt fernöstliche Tuschebilder

Düsseldorf. In den kommenden Tagen gibt es in den Stadtteilen viele interessante Kunst- und Theaterveranstaltungen.

Für Bühnenfreunde

"Lockvogel küsst Tontaube", heißt das neue Stück, das ab heute bis Sonntag im Theater an der Luegallee gezeigt wird. In der Komödie von Ronald Rudoll geht es um die Journalistin Ricarda, die sich, gut getarnt und cool, als Lockvogel auf ihr erstes Date mit "Raubkatzendompteur 1,92m, athletisch" einlässt. Schließlich soll sie authentisch über die Gefahren virtueller Beziehungen in einer Frauenzeitschrift berichten. "Journalismus ist wie Tontaubenschießen" hat die Chefredakteurin ihr eingeschärft. Doch die Raubkatze, auf die Ricarda wartet, entpuppt sich als liebenswerter Tolpatsch mit Augen zum Verlieben. Gespielt wird heute bis Samstag um 20, am Sonntag um 18 Uhr. Ab Dienstag heißt es dann beim Trude Herr-Abend in Szenen und Schlagern wieder "Ich will keine Schokolade". Karten kosten 19, ermäßigt 14,50 Euro. Sie gibt es unter Tel. 572222.

Für Kunstinteressierte

Kunstausstellungen haben in der Stadtteil-Bücherei Bilk Tradition. Morgen wird die nächste Schau eröffnet: Die Düsseldorferin Hanna Becker zeigt ihre Bilder unter dem Motto "Fernöstliche Tuschemalerei - Rollbilder und mehr", bei denen sie mit Tusche, Pinsel, Reibstein und Papier arbeitete. "Die Technik und die Materialien für diese Pinselmalerei waren für mich neu und ich musste viele Stunden aufbringen, um sie zu erlernen. Das spezielle Papier, auf dem gemalt wird, duldet keine Korrekturen. Deshalb muss jeder Pinselstrich exakt ausgeführt werden", sagt die Künstlerin. Was sie bei dieser Kunstform fasziniert, sei der immer wieder der leer gelassene "weiße Raum", der oft Weite und Tiefenwirkung ins Bild bringe. Die Ausstellung wird am Freitag um 18.30 Uhr an der Friedrichstraße 127 eröffnet und ist dann zu den Öffnungszeiten der Bibliothek - Montag /Donnerstag, 14 bis 19 Uhr, Mittwoch / Freitag, 11 bis 13 und 14 bis 17 sowie Samstag von 11 bis 13 Uhr - bis zum 19. November zu sehen. Der Eintritt ist frei.

"Otto Pankok und Mila Dolezalova: Sinti und Roma - verachtet, verstoßen, heimatlos" heißt die Ausstellung, die noch bis zum 30. Oktober in der Bunkerkirche St. Sakrament Arbeiten der beiden Künstler präsentiert. Anlässlich des 50. Todestags von Pankok geht es um Geschichten der Sinti und Roma, die er in Bildern erzählt. Ergänzt werden seine Schwarz-Weiß-Arbeiten von ausdrucksstarken Bildern der tschechischen Künstlerin Mila Dolezelová, die sich ebenfalls mit ausgegrenzten und verfolgten Menschen beschäftigte. Die Ausstellung am Pastor-Klinkhammer-Platz ist samstags und sonntags von 15 bis 17 Uhr zu sehen, außerdem nach Anmeldung unter Telefon 4745588.

Bis Samstag zeigt die Galerie Burkhard Eikelmann "not only oil on canvas - a collectors choice". Darin sind Werke unter anderem von Jean-Michel Basquiat, Jörg Immendorf, Alex Katz, Jonathan Meese, Julian Schnabel und Tom Wesselmann zu sehen. Die Galerie im Haus Dominikanerstraße 11 ist heute und morgen von 10 bis 19 sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. (dkd/semi)

Quelle: RP
 
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