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Gut Gemacht
Düsselpiraten spenden 30.000 Euro

Düsseldorf. Auch eine Hotel-Gruppe und ein Golfclub setzten sich für gute Zwecke ein.

Düsselpiraten Obwohl sie Schwerter und Augenklappen tragen, sehen sie alles andere als finster aus. Denn überall schaut man nur in strahlende kleine Piratengesichter. Die Kinder haben auch allen Grund zur Freude, schließlich nehmen sie nicht nur einen eigens für sie gebackenen Piraten-Weckmann entgegen, sondern auch einige Kaperbriefe, die bares Geld wert sind. Mit den Kaperbriefen unterstützen die Düsselpiraten in jedem Jahr Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Die Düsselpiraten "erbeuteten" 2017 insbesondere über ihren Piratenball, aber auch durch Benefizaktionen und Einzelspenden, rund 15.000 Euro. Dank der Spende der "it´s for kids"-Stiftung, die die Summe verdoppelte, konnten in diesem Jahr 30.000 Euro für den guten Zweck ausgeschüttet werden. Jeweils 4000 Euro gingen bei der Verteilung der Kaperbriefe an das SOS-Kinderdorf, die Paul-Klee-Grundschule, die Grundschule Neustrelitzer Straße und die Grundschule Am Köhnen. Über 3000 Euro freuten sich die Heilpädagogische Ambulanz, die Kita an der Kolhagenstraße, die Clara-Schumann-Musikschule und die Drogenhilfe Kidkit aus Köln. Die Katholische Kita St. Vinzenz nahm 2000 Euro entgegen.

Accor-Hotels Zum 50-jährigen Bestehen von Accor-Hotels haben die Düsseldorfer Häuser des Konzerns Bedürftige in der Firminusklause mit Essen versorgt. Zur Feier gab es Coq au Vin und einen Geburtstagskuchen. "Sie sind die stillen Helden, denen wir danken möchten", sagte Olaf Schneider, Platzbotschafter der Accor-Hotels in Düsseldorf, zu den Mitarbeitern. "Da wir schon einige Male den Mittagstisch für die Besucher der Franziskanerklause gekocht und vor Ort verteilt haben, wissen wir, welches Engagement die Padres jeden Tag für die Gesellschaft erbringen." Die Firminusklause ist an der Oststraße 40.

Golfclub Düsseldorf Grafenberg Bei einem Charity-Golfturnier hat der Golfclub Düsseldorf Grafenberg knapp 900 Euro für das Mädchenhaus Düsseldorf von ProMädchen gesammelt. Der Verein, dem die Startgelder zu Gute kommen, berät Mädchen und junge Frauen zwischen elf und 27 Jahren, die betroffen sind von Gewalt, sexualisierter Gewalt oder Essstörungen sowie einen Mädchentreff, in dem Mädchen ihre Freizeit verbringen können. Jährlich benötigt der Verein knapp 40.000 Euro an Spenden für seine Projekte. (gaa/stz/jaw)

Quelle: RP
 
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