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Düsseldorf
E-Mobile zum Ausprobieren

Düsseldorf: E-Mobile zum Ausprobieren
Rennfahrerin Jutta Kleinschmidt und Rallye-Tourmanager Jens Ohlemeyer mit einem umgebauten Elektro-Oldtimer der Marke Loryc. FOTO: Jana Bauch
Düsseldorf. Am Samstag findet am Rheinufer der "Tag der Elektromobilität" statt. Von Christopher Trinks

Feinstaubbelastung, Abgasskandal, Verbot von Diesel-Fahrzeugen - nicht nur in Düsseldorf wurde in den letzten Monaten ausführlich über den klassischen Verbrennungsmotor diskutiert. Trotzdem werden von den über 45 Millionen zugelassenen Pkws in Deutschland gerade mal 0,1 Prozent rein elektrisch betrieben. Jens Ohlemeyer von eCross Germany benennt als mögliche Ursache dafür die Unwissenheit vieler Autofahrer, auf welchem Stand der Technik sich die Elektromobilität befindet.

Rallye Aus diesem Grund veranstaltet er eine Rallye für Elektrofahrzeuge quer durch Nordrhein-Westfalen, die im Rahmen des "Tags der Elektromobilität" am kommenden Samstag, 2. September, um 10 Uhr in Düsseldorf startet. "Wir wollen damit ein Bewusstsein schaffen für die Produkte, die einfach verantwortungsvoller und besser gegenüber der Umwelt sind", sagt Ohlemeyer. Mehr als 60 Teams messen sich darin, wer als Erster den Zielort in der Eifel erreicht. Mit dabei ist unter anderem die bisher erste weibliche Gewinnerin der Wüstenrallye Dakar, Jutta Kleinschmidt, die mit ihrem umgebauten E-Käfer antritt. Ein weiterer Blickfang ist ein Oldtimer der mallorquinischen Automarke Loryc, der von dem Erfinder Charly Bosch elektronisch wiederbelebt wurde. Parallel zur Rallye findet eine E-Bike-Tour über die Radschnellwege NRWs statt.

Hersteller Viele präsentieren ihre Produkte rund um die Elektromobilitä an der Rheinuferpromenade. Zu sehen ist zum Beispiel eine Photovoltaikanlage in Form einer Sonnenblume, die einen Energiespeicher integriert hat und als mobile Ladestation für Elektrofahrzeuge fungieren kann. Die "Solarblume" folgt der Laufbahn der Sonne und ist somit effizienter.

Unterhaltungsprogramm Es finden Stuntshows mit Elektromotorrädern statt. Dazu gibt es Hüpfburgen oder Wettrennen mit Mini-Elektrofahrzeugen für die Kinder. Um die Vorurteile (kurze Reichweiten, hoher Preis, wenige Lademöglichkeiten, unausgereifte Technik) gegenüber Elektromotoren zu beseitigen, sind außerdem Probefahrten mit den neuesten Modellen einiger Automobilhersteller am Apolloplatz möglich. Aber nicht nur Autos können getestet werden, sondern auch E-Bikes, E-Roller und E-Skateboards. Dazu bauen die Veranstalter einen Parcours auf der Promenade auf, auf dem auch Jungfahrer die Antriebe ausprobieren können - natürlich emissionsfrei.

Quelle: RP
 
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