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Düsseldorf
E-Roller Eddy ist vorbildlich

Düsseldorf. thorsten.breitkopf

@rheinische-post.de

Die Debatte um Elektroautos ist verfahren. Sie bewegen Menschen zwar von A nach B, ohne vor Ort Feinstaub oder Kohlendioxid auszustoßen, der Haken aber sind die Batterien. Zum einen ist die Reichweite gering, zum anderen hat kaum ein Städter in seiner Etagenwohnung ohne Garage die Chance, sein Fahrzeug aufzuladen. Der neue Elektroroller Eddy der Stadtwerke zeigt, dass es auch anders geht, wenn die Industrie nur will. Denn Eddy selbst muss gar nicht an die Ladesäule. Er hat austauschbare Modulbatterien, die separat geladen und wenn sie leer sind, durch volle ausgetauscht werden. Die Autoindustrie muss sich die Frage gefallen lassen, warum eine solche Austauschtechnik, vielleicht verbunden mit einem Pfandsystem, nicht auch bei den größeren Elektroautos denkbar ist. Denn das würde das Reichweitenproblem und auch mangelhafte Ladeinfrastruktur auf einen Schlag lösen. Denn heute sind E-Autos wegen der unzureichenden Lademöglichkeiten nur etwas für Menschen mit Haus und eigener Einfahrt oder Garage.

Quelle: RP
 
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