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Düsseldorf
Ein Blick hinter die Kulissen bei der DEG

Düsseldorf: Ein Blick hinter die Kulissen bei der DEG
Die Gewinner der RP-Aktion auf der Spielerbank mit Lokalchef Uwe-Jens Ruhnau (l.) und Moderator Manni Breuckmann (vorne sitzend). FOTO: Anne Orthen
Düsseldorf. Gemeinsam mit der Rheinischen Post konnten die Gewinner der RP-Aktion eine Stunde vor Beginn des Eishockeyspiels gegen München an Orte im Dome, wo normalerweise keine Besucher hinkommen. Von Birgit Wanninger

Einmal an der Spielerbank stehen und den DEG-Cracks ganz nah sein. Für Claudja Hubert ging gestern Nachmittag ein Traum in Erfüllung. Sie hatte beim Gewinnspiel der Rheinischen Post mitgemacht und durfte eine Stunde vor Beginn des Spiels der DEG gegen den EHC München im ISS Dome an Orte, wo normale Fans und Besucher nicht hinkommen.

200 Leser hatten sich an der Aktion der Rheinischen Post beteiligt, doch nur fünf konnten gewinnen und mit einer Begleitung hinter die Kulissen schauen. Und die zehnköpfige Gruppe konnte unterschiedlicher nicht sein.

Auch DEG-Urgestein Walter Köberle plauderte mit den Gewinnern. FOTO: RED

Fast 40 Jahre geht Claudja Hubert zur DEG, ("damals noch mit meinem Papa an die Brehmstraße"), während Barbara Tiemann noch nie ein Eishockey-Spiel live im Dome gesehen hat. Dabei spielt die DEG dort schon seit zehn Jahren. Auch der ehemalige WDR-Moderator und Fußballexperte Manni Breuckmann, der jahrelang an der Brehmstraße wohnte, war noch nie im Dome. Er begleitete die Gruppe.

DEG-Sprecher Frieder Feldmann führte die Gruppe zunächst (fast) direkt vor die Spielerkabine. "Hier, wo Sie jetzt stehen, kommen noch nicht einmal die Sponsoren hin", sagte er. Und wer da genau richtig stand, konnte auch eine Blick auf die DEG-Cracks erhaschen, bevor die zum Warmmachen aufs Eis gingen. Feldmann plauderte humorvoll aus dem Nähkästchen und berichtete von den Marotten der Spieler. Beispielsweise, dass der ehemalige Torwart Jamie Storr immer fünf Minuten vor dem Auflaufen auf die Toilette musste. "Bis er wieder in der Ausrüstung war, das dauerte ..." Oder dass die aktuelle Nummer 4, Timothy Conboy, der einzige Spieler sei, der ohne Unterwäsche sein Schulterschützer trüge. Als wäre es abgesprochen, kam Conboy just in diesem Moment - halb angezogen - aus der Kabine.

DEG-Urgestein Walter Köberle schaute vorbei und erzählte ebenfalls die ein oder andere Anekdote, ehe es für die Gruppe zur Spielerbank ging. Da wurden fleißig Fotos geschossen und gleich an Kinder und Freunde verschickt.

Iris Borowski konnte es nicht fassen, jetzt direkt an der Bande zu stehen. Seit zwei Jahren wohnt die Hessin in Düsseldorf und schaut sich regelmäßig die Spiele an. Seit mehr als zwanzig Jahren sei sie aber DEG-Fan, betonte die Hessin. Auch als sie noch nahe Frankfurt gewohnt hätte, sei sie ab und an zu den DEG-Spielen gegangen.

Nach dem Warmlaufen mussten die RP-Gewinner die Bank wieder verlassen. Ein letzter Blick in die Kabine und dann ging es zu den Sitzplätzen, um nicht das große Einlaufspektakel zu verpassen. Für einige war es schon bekannt, andere wiederum waren ganz fasziniert - wie Friedhelm Kurscheid. Er sei nur die Begleitung, sagte er und in erster Linie FC-Köln-Fan. "Ich bin aber beeindruckt", fügte er hinzu.

In der zweiten Pause ging's ins Studio. Dort interviewte Feldmann die Gäste für die 7000 Zuschauer im Stadion. Da stand es 3:1 für die DEG und die Gewinner sollten mit ihren Tipps recht behalten. Alle glaubten an den Sieg. Endstand: 4:1.

Weitere Informationen zur DEG gibt es hier.

Quelle: RP
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