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Kommentar zur Künstler-Kommune in Düsseldorf-Rath
Ein Durcheinander jagt das nächste

Ein Besuch in der letzten Künstler-Kommune Düsseldorfs
Ein Besuch in der letzten Künstler-Kommune Düsseldorfs FOTO: heif
Meinung | Düsseldorf. Erst machen sich die Rather Bezirkspolitiker für eine Aussteiger-Kommune stark, nun ziehen sie ihre Unterstützung zurück - offenbar nach einem Hinweis der Polizei. Es ist die nächste kuriose Wendung im Endlos-Streit um die benachbarte, illegal errichtete Schaustellerhalle. Von Arne Lieb

Auf der Brache, auf der bislang die Aussteiger campieren, könnte jetzt ein Lager entstehen. Damit könnte die Halle endlich abgerissen werden. Immerhin.

Das Ganze erweckt nicht den Eindruck, dass man sich bei der Stadt darum reißt, sich um den Fall zu kümmern. Bereits vor sieben Jahren hat das Landgericht entschieden, dass die Halle wegen der fehlenden Baugenehmigung und einer benachbarten Gasleitung weg muss. Sie steht immer noch.

Nun folgt auch noch das Durcheinander mit den Aussteigern. Schon allein wegen der sozialen Probleme in der Siedlung ist es nicht verständlich, dass die Verwaltung das Urteil nicht vollstreckt. Was treiben die Verantwortlichen bloß? Die zuständige Dezernentin Cornelia Zuschke sollte die Angelegenheit spätestens jetzt zur Chefsache machen.

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