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Serie Worauf Man Sich 2016 In Den Stadtbezirken Freuen Kann
Ein Familienzentrum für Rath

Serie Worauf Man Sich 2016 In Den Stadtbezirken Freuen Kann: Ein Familienzentrum für Rath
Der Neubau des Rather Familienzentrums soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Viele Menschen im Stadtteil warten bereits darauf. FOTO: Bernd Schaller
Düsseldorf. Im Stadtbezirk 6 entstehen Wohngebiete, ein "Dirt-Park" für Mountainbiker und neue Einrichtungen für Familien und Senioren. Von Julia Brabeck

Nord Im Stadtbezirk 6, zu dem die Stadtteile Rath, Unterrath, Lichtenbroich und Mörsenbroich gehören, werden in diesem Jahr viele Projekte begonnen oder zum Abschluss gebracht, die lange geplant oder schon lange von den Bürgern gefordert wurden. Ein Überblick über wichtige Projekte.

An der Unterrather Straße entstehen Wohnhäuser. Durch die Umgestaltung hofft man, auch einen Investor für die Gaststätte "Klinke" zu finden. FOTO: Bauer

Pflege Für die bessere Versorgung von Senioren wird in der Straße Am Röttchen, dort wo noch das ehemalige Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde steht, ein Neubau entstehen. Ambulante, teilstationäre und stationäre pflegerische Leistungen wird es geben. Im Erdgeschoss werden 18 Tagespflegeplätze, die ersten im Stadtbezirk 6, eingerichtet, im ersten und zweiten Obergeschoss entstehen für zehn Senioren ambulant betreute Wohngemeinschaften.

Bauen Noch in diesem Jahr soll der Neubau des Rather Familienzentrums (RFZ) abgeschlossen werden. Zurzeit wird dafür das bestehende Pfarrheim der Gemeinde Zum Heiligen Kreuz am Rather Kreuzweg für eine Summe von rund 1,8 Millionen Euro umgebaut und um ein zweigeschossiges Gebäude erweitert. Der Pfarrsaal bleibt dort erhalten und kann weiterhin von den bestehenden Gruppen wie dem Seniorenclub oder der Lebensmitteltafel "Rathgeber" genutzt werden. Er soll aber künftig bei Bedarf unterteilbar sein. Zwar wird das neue Zentrum nicht viel mehr Fläche haben, aber die Räume sind vielseitiger nutzbar. Zudem werden diese barrierefrei gestaltet und das Zentrum wird näher an der Straße liegen und eine Terrasse erhalten, die sich zum Stadtteil hin öffnet.

Wohnraum Ein wichtiges Ziel in 2016 ist weiterhin die Schaffung von neuem Wohnraum. Die Wohnungsgenossenschaft Düsseldorf-Ost (Wogedo) wird in den nächsten Monaten einen alten Gebäuderiegel an der Unterrather Straße abreißen und dort sechs Mehrfamilienhäuser und zwei Reihenhäuser mit insgesamt 61 Wohnungen und einer Tiefgarage errichten. "Durch die Aufwertung des Gebietes müsste es auch möglich sein, einen Investoren für die dortige Gaststätte Klinke zu finden. Dann könnte der Bereich wieder eine tolle Ecke werden", sagt die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin in der BV 6 Birgit Schentek.

In diesem Jahr soll auch endlich Baubeginn an der Westfalenstraße sein. Dort sind ein großer Supermarkt, rund 150 Wohneinheiten, kleine Läden und Büroräume, eine Kindertagesstätte, ein Marktplatz und ein öffentlicher Park beschlossene Sache. Erwartet wird, dass dieses Projekt die Straße deutlich attraktiver und lebenswerter macht.

Schulen "Ich gehe auch davon aus, dass die Einrichtung des Jüdischen Gymnasiums an der Borbecker Straße den Stadtteil Unterrath aufwerten wird", sagt Schentek. Noch ist das ehemalige Hauptschulgebäude durch Flüchtlinge belegt, es soll aber bis Juli leergezogen werden. Dann kann das Gebäude für das Jüdische Gymnasium saniert werden. Bis die Schüler aber dort einziehen können, wird in diesem Jahr zunächst der Unterricht in einem Bürogebäude an der Theodorstraße aufgenommen.

Freizeit An der Opitzstraße in Mörsenbroich wird im Frühjahr eine Brachfläche für Mountainbiker zu einem so genannten "Dirt-Park" umgestaltet. Dafür werden rund 1000 Tonnen Erde auf das 5600 Quadratmeter große Gelände geschüttet. Dieses soll dann zu Strecken und Hügeln für die Mountainbiker geformt werden, wobei verschiedene Schwierigkeitsgrade vorgesehen sind. Dabei sollen Jugendliche mitarbeiten und eigene Ideen einbringen können.

Verkehr Ebenfalls im Frühjahr wird der erste Abschnitt des so genannten Rather Korso, ein Rundweg beiderseits des S-Bahn-Damms, angelegt. Der Weg wird die Osterfelder Straße im Westen mit der Münsterstraße im Osten verbinden und stellt so eine ganz neue und sehr grüne Verbindung durch den Stadtteil da. Der Weg wird eine Asphaltdecke erhalten, damit er auch von Skatern und Fahrradfahrern befahren werden kann. Außerdem wird er barrierefrei gestaltet. Er wird zudem beleuchtet und ist somit auch in der dunklen Jahreszeit und in den Abendstunden nutzbar. "Solch ein Weg kann das gesamte Gebiet aufwerten", sagt der Bezirksbürgermeister des Bezirks 6, Ralf Thomas.

Quelle: RP
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