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Düsseldorf
Ein Picknick für Flüchtlinge

Düsseldorf. Das ist ein Erfolg, der sich sehen lassen kann: Innerhalb eines Jahres konnten auf Vermittlung von DRK, SKFM (Sozialdienst katholischer Frauen und Männer) und Diakonie 120 Flüchtlinge, fast ausschließlich syrischer Herkunft, in Düsseldorf in eine Wohnung ziehen. Für sie und ihre Vermieter gab es gestern ein gemeinsames Picknick im Chateau Rikx in Oberkassel.

"Die Euphorie unter uns Ehrenamtlichen hat nach den intensiven zwölf Monaten inzwischen etwas nachgelassen, aber wir sind weiterhin bemüht, Wohnungen zu finden und gezielt Kontakte zwischen den betroffenen Familien und den Vermietern herzustellen", sagt Mitinitiator Peter Röckendorf. Bis auf einen Fall sei die Rückmeldung bisher ausschließlich positiv gewesen.

Das gestrige Picknick habe jedoch auch dazu beitragen sollen, die Kontakte der Syrer untereinander zu intensivieren. "Ich kenne einen, der hat einen Job als Elektriker und auch eine Wohnung gefunden. Aber er sagt, er fühle sich einsam", erzählt Röckendorf. Zudem sei ein solcher Termin gut, wenn es darum geht, bei Alltagsproblemen - fehlende Möbel oder Elektrogeräte etwa - zu helfen. Denn: "Fast alles geschieht bei uns über Mundpropaganda", so Röckendorf.

(arc)
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