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Ein Recht auf Heimat

Düsseldorf. Jedes Jahr brauchen mehr Düsseldorfer im Rentenalter staatliche Unterstützung. Rechnet man die Erwerbsgeminderten hinzu, wird das die Stadt in diesem Jahr 84 Millionen Euro kosten, 30 Millionen Euro mehr als 2010. Keine guten Nachrichten. Vor allem nicht für jene, die ihr Leben lang geschuftet oder Kinder (und später Enkel) groß gezogen haben. Wer in die Zentren plus geht, kann traurige Geschichten hören. Über Menschen, deren Familie seit Generationen tief in Düsseldorf verwurzelt ist, die das hiesige Platt sprechen, Freude am Leben zwischen Uerige und Kö haben.

Und dann doch wegziehen. Heimat-Verlust, weil die Kohle nicht reicht. Tatsächlich eine traurige Kehrseite der boomenden Rhein-metropole. Strategien gegen die drohende Gentrifizierung einer ganzen Stadt tun Not. Ein wichtiger Ansatz: Wohnen muss bezahlbar bleiben. joerg.janssen@rheinische-post.de

Quelle: RP
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