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Christian Rütz
Ein Richter in der Staatskanzlei

Christian Rütz: Ein Richter in der Staatskanzlei
FOTO: CDU
Düsseldorf. Sechs Jahre hat er Recht gesprochen, zuerst in Krefeld, dann am Düsseldorfer Landgericht. Nun wendet sich der CDU-Ratsherr Christian Rütz einer neuen beruflichen Aufgabe zu: Bei der Staatskanzlei kümmert sich der 39-Jährige ab sofort um Bundesratsangelegenheiten. Von Laura Ihme

Der Bereich, in dem er eingesetzt sei, beschäftige sich mit der Abstimmung zwischen den Fach-Ressorts der Landesregierung und der Koordination des Stimmverhaltens des Landes bei Sitzungen des Bundesrates, erklärt Rütz.

Auf die Stelle hatte sich der Ratspolitiker gezielt beworben. "Nach sechs Jahren als Richter wollte ich einmal etwas anderes machen. Und bei der Staatskanzlei habe ich die Möglichkeit, Verwaltung und Politik einmal im Großen mitzubekommen", sagt er. Richter ist Rütz indes immer noch - das Amt ruht nur, er hat es für drei Jahre auf Eis gelegt.

In der Düsseldorfer Politik ist der CDU-Politiker für klare (und nicht selten harte) Worte bekannt: In der Bezirksvertretung 8 setzt er sich für die Stadtteile im Düsseldorfer Osten ein und erregte kürzlich Aufsehen, als er in einem Bürgerbrief geplante Sozialbauten mit einer Hochhaussiedlung verglich. In der Bezirksvertretung ist er seit 1999 Mitglied. In seinem Heimatstadtteil Lierenfeld ist er außerdem CDU-Vorsitzender. Mitglied im Rat der Stadt Düsseldorf wurde er 2010, als sein Parteikollege Stefan Wiedon nach der Landtagswahl dort ausschied. Bei der Kommunalwahl 2014 zog er ein zweites Mal in den Rat ein. Er ist Sprecher seiner Fraktion im Anregungs- und Beschwerdeausschuss. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sind Kultur sowie Verkehr und Stadtplanung.

Seine Heimat ist Düsseldorf, auch wenn es ihn für das Studium zeitweise auch ins Ausland zog mit Stationen in Bristol, Genf und Washington. Laura Ihme

Quelle: RP
 
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