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Düsseldorf
Ein Wochenende der besonderen Momente

Das war das Oldtimer-Treffen 2015 in Düsseldorf
Das war das Oldtimer-Treffen 2015 in Düsseldorf FOTO: Schaller,Bernd
Düsseldorf. Ob beim Afrika-Fest, auf der Büchermeile, beim DEG-Talenttag oder dem Oldtimer-Treff: Die Stadt erlebte zwei tolle Tage.

Afrika-Fest (juch) Schon von Weitem ließen die Trommelklänge keinen Zweifel: Afrika war am Wochenende das vorherrschende Motto auf dem Apolloplatz. Ob Kaffee aus Kenia oder afrikanisches Kunsthandwerk - das Afrika-Fest lockte die Besucher auf den Platz an der Rheinkniebrücke. Auch kulinarisch: "Wir machen heute Fried Rice, gebratenen Curryreis mit Fisch oder Rindfleisch. Das ist eine nigerianische Spezialität", sagte Juliet Wohlgemuth vom afrikanischen Restaurant "Treasure". Das fand nicht nur bei den lokalen Besuchern gefallen: Luisa Cortes aus Kolumbien zum Beispiel war zu Besuch bei Freunden in Düsseldorf und kam spontan beim Afrika-Fest vorbei. Ihr Resümee: "Tolles Fest, tolle Atmosphäre, tolle Stadt."

Eine Modenschau unter dem Titel "African Queen" begeisterte die Besucher des Afrika-Festes. FOTO: Bernd Schaller

Das längste Bücherregal (mta) Wer am Wochenende die Büchermeile besuchte, konnte den Versuch von Gabriela Trangosova beobachten, mit dem längsten Buchregal der Welt einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde zu erlangen. Rund 28 Regale, in denen mehr als 4000 Werke Platz hatten, wurden zu einem Ganzen zusammengefügt. Es gab aber keinen Eintrag, weil die Guinness-Redaktion mit dem Titel nichts anfangen konnte, sagte Trangosova. Viel wichtiger ist der gebürtigen Slowakin, dass sie mit ihrer Kreativität einem guten Zweck dienen kann: Die Einnahmen der Aktion gehen an ein Kinder-Hilfsprojekt der Caritas International im japanischen Atom-Katastrophengebiet. Erfreut war die Künstlerin außerdem über die Hilfsbereitschaft der Düsseldorfer.

Das längste Bücherregal der Welt? Vielleicht, aber ins Guinness-Buch der Rekorde kommt es trotzdem nicht. FOTO: Schaller,Bernd (bs)

DEG-Talenttag (jan) Ob sie Angst habe, sich wehzutun? "Nein, braucht man nicht. Hinfallen tut gar nicht weh", sagt Madita und klopft sich grinsend auf die Schienbeinpolster. Die Fünfjährige nimmt gemeinsam mit 22 anderen Kindern am Talenttag der DEG teil. Trainer und Betreuer haben die Kinder mit Schonern versehen. Da macht Hinfallen sogar Spaß. Als die Eltern über den Stolperer lachen, lässt sie sich absichtlich noch einmal aufs Eis fallen und testet die Reaktion. Einmal im Jahr bietet die DEG den Schnupperkursus an. Der Verein bietet den Vier- bis Siebenjährigen an diesem Tag einen Einblick. Die Kinder tragen die volle Montur. Bei manchen stimmen die Proportionen nicht, ihnen reicht das Trikot bis über die Knie. Trainer René Naroska, der die Kinder gemeinsam mit Anja Strohmenger und DEG-Profi Alexander Preibisch anleitet, hilft einem Jungen auf die Beine und fragt aufmunternd: "Kannst Du noch lächeln?" Zwei besondere Talente hat René Naroska bereits entdeckt. Dazu gehört Madita. Mutter Sarah Petermann ist natürlich DEG-Fan.

Quelle: RP
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