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Düsseldorf
Eine Schule im Wandel

Düsseldorf: Eine Schule im Wandel
Der Festakt zu 50 Jahre Gymnasium Koblenzer Straße mit dem Orchester des Kobi. FOTO: Anne Orthen
Düsseldorf. Gymnasium Koblenzer Straße feiert sein 50-jähriges Bestehen. Von Robin Hetzel

Als an diesem Samstagvormittag die ersten Trompeten des Schulorchesters einsetzen und ein mehrere Meter großer Schriftzug mit den Worten "Mein Kobi" im Hintergrund der Bühne erscheint, erfüllt minutenlanger Applaus die bis in die letzten Reihen gefüllte Aula. Mit einem offiziellen Festakt und einem bunten Rahmenprogramm haben am Samstag Lehrer, Schüler, Eltern und Ehemalige das 50-jährige Bestehen des Gymnasiums an der Koblenzer Straße, genannt Kobi, in Urdenbach gefeiert.

"An dieser Schule hat sich in den vergangenen Jahren unglaublich viel getan", blickt Schulleiter Peter Labouvie zurück. Die größte Herausforderung der vergangenen Jahre sei die Umstellung auf das Abitur nach der 12. Jahrgangsstufe gewesen. "Zeitgleich haben wir den Ganztag an unserer Schule eingeführt. Ein großer Einschnitt, den wir aber gut gemeistert haben", sagt Labouvie. Aber auch für ihn persönlich gibt es eine besondere Herausforderung. Seit über einem Jahr leitet er nicht nur das Kobi-Gymnasium, sondern auch das Görres-Gymnasium in der Innenstadt. "Es ist anstrengend, bereitet mir aber auch unheimlich viel Freude", sagt Labouvie.

Neben Hunderten Schülern und Eltern kamen etliche Ehemalige zum Festakt. Dafür wurde die Mensa zum Treffpunkt umfunktioniert. Aufmerksam mustern Rainer Gebhardt und Jürgen Kohler, die aus Greifswald und Tübingen angereist sind, hier die anderen Ehemaligen. "Man hofft immer, Mitschüler von früher zu treffen", sagt Kohler. 1971 machten die beiden am Kobi ihr Abitur und sitzen nun in ihrem alten Klassenraum, der mittlerweile zur Mensa umgebaut wurde. "Man erkennt doch einiges wieder, aber eine Mensa gab es hier damals nicht", erinnert sich Gebhardt. Auch in Zukunft wird sich die Schule weiter verändern, denn mit fast 900 Schülern ist das Kobi mittlerweile eines der größten Gymnasien der Stadt. Um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden, investiert die Stadt 16 Millionen Euro in die Sanierung des Altbaus, einen Neubau mit Klassen- und Fachräumen sowie eine große Sporthalle.

Quelle: RP
 
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