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Eine Stadt unter Druck

Düsseldorf. uwe-jens.ruhnau

@rheinische-post.de

Seit 2010 gibt es den aktuellen Grenzwert von Stickoxid. Tatsächlich ist die Belastung insgesamt in den letzten Jahrzehnten gesunken, aber die Europäische Union hat die Vorgaben immer weiter gesenkt. Bessere Luft ist ja auch kein Nachteil! Geradezu fahrlässig ist der verschlafene Umgang mit diesem Grenzwert. Das gilt für Politik und Autohersteller. Leidtragend sind die Verbraucher und die Autohändler, die teils Millionenverluste hinzunehmen haben. Aber auch in der Stadt Düsseldorf hätte mehr geschehen können. Oslo baut Straßen zurück, Paris reserviert in hochverdichteten Stadtteilen Parkplätze für E-Mobile. Es ist überfällig, in der Landeshauptstadt mehr Anreize für nachhaltige Mobilität zu schaffen. E-Fahrzeuge, vor allem von Car-Sharern, sollten bevorzugt parken und auf Sonderspuren für Busse und Taxen unterwegs sein dürfen. Wo bleiben die vielseitigen "grünen" Kombi-Abos der Rheinbahn? Warum setzt sich die Stadt nicht ehrgeizige Ziele, wie es andere Städte tun? Es muss ja nicht gleich die klimaneutrale Stadt 2030 sein - oder doch?

Quelle: RP
 
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