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Kommentar
Einheit dient Schulfrieden

Meinung | Düsseldorf. Die Rolle rückwärts beim Thema G 8/G 9 ist für alle Beteiligten eine enorme Herausforderung. Das gilt auch für die Eltern, deren Interessenvertretungen in der Vergangenheit mehrheitlich genau das gefordert hatten. Von Jörg Janßen

Mütter und Väter, die in diesen Tagen zu Infotagen und -abenden gehen, wollen nun wissen, ob sie ihren Nachwuchs an einem künftigen G9-Gymnasium anmelden oder eben doch an einer Schule, die lieber beim achtjährigen Modell bleiben will. Auf konkrete Antworten dürfen sie allerdings nicht hoffen. Denn die Leiter der Gymnasien haben sich darauf verständigt, dass sie das aus ihrer Sicht heikle Thema vorerst aussparen. Die dafür ins Feld geführten Gründe sind nachvollziehbar, denn mehr als einen Referentenentwurf, der viele konkrete Fragen offenlässt, gibt es bislang nicht. Welcher Schulleiter mag sich da festlegen - spätere Rückzieher nicht ausgeschlossen? Geht es nach dem Willen vieler Rektoren und der Stadt wird sich die Frage womöglich gar nicht mehr stellen. Sie streben eine einheitliche G9-Regelung für möglichst alle Düsseldorfer Gymnasien an. Mit Blick auf den gesamtstädtischen Schulfrieden ist ein Erfolg dieser Mission wünschenswert.

Quelle: RP
 
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