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Düsseldorf
Einige Gymnasien haben zu große Klassen

Düsseldorf. Die Zahl der Schüler, die maximal in eine Klasse gehen dürfen, wird an einigen Düsseldorfer Schulen überschritten. Besonders betroffen sind vier von 17 städtischen Gymnasien, an denen aktuell fünfte Klassen existieren, die mehr Schüler aufgenommen haben, als selbst die dafür festgelegten Ausnahmeregelungen vorsehen.

Auf Anfrage der Grünen erläuterte Schuldezernent Burkhard Hintzsche gestern im Schulausschuss diese Fälle. Demnach dürfen in der fünften Klasse eines Gymnasiums zwischen 25 und 29 Jungen und Mädchen sitzen. Diese Bandbreite darf ausgeschöpft werden, ohne dass eine besondere Situation vorliegt.

Eine Überschreitung des Höchstwertes 29 ist möglich, in der Regel sollen dann - je nach Größe der Jahrgangsstufe - nicht mehr als 30 beziehungsweise 31 Kinder unterrichtet werden. Überschritten werden diese Höchstwerte laut Hintzsche derzeit "nur in wenigen Fällen" - in der Regel wird ein weiteres Kind beschult. Betroffen seien das Gymnasium Gerresheim, das Geschwister-Scholl-, das Cecilien- sowie das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium. Ab der sechsten Klasse dürften in zwei- oder dreizügigen Jahrgangsstufen sogar bis zu 35 Kinder in eine Klasse gehen.

(jj)
 
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