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Düsseldorf
Eltern demonstrieren für mehr Lehrer und Unterricht

Düsseldorf. Morgen Nachmittag demonstriert die Elternschaft Düsseldorfer Schulen (EDS) in der Innenstadt und vor dem Landtag für mehr Lehrer, mehr Sozialpädagogen an Schulen und mehr Fachkräfte im Bereich Deutsch als Fremdsprache.

"Die offiziellen Statistiken des Landes beispielsweise zum Unterrichtsausfall stimmen nicht mit dem überein, was Eltern tagtäglich erleben. Wir wollen, dass Land und Stadt mehr in Bildung investieren", sagt Berit Zalbertus, Vorsitzende der stadtweiten Schulpflegschaft.

Die Demonstranten treffen sich zwischen 16 und 16.30 Uhr vor dem DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38. Eingeladen zu dem Protestzug, der über die Graf-Adolf-Straße bis zum Landtag unterwegs sein wird, sind Eltern und Schüler aus ganz NRW. "Zwischen 17 und 17.30 Uhr beginnt auf der Landtagswiese unsere Kundgebung", sagt Zalbertus, die darauf hinweist, dass die Bannmeile des Landesparlaments respektiert werden muss.

Die EDS und ihre Mitstreiter fordern eine Lehrerversorgung, die bei 105 Prozent des Stellenplans liegt. Dieser rechnerische Überschuss sei notwendig, um Krankschreibungen, Mutterschutz und Elternzeit auffangen zu können. Notwendig sei auch die Rückkehr zur Referendarausbildung von 24 Monaten.

Die EDS startet zudem eine Petition im Internet unter: www.openpetition.de/petition/online/gebt-uns-mehr-lehrkraefte-es-geht-um-die-zukunft-unserer-kinder

(jj)
 
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