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Düsseldorf
Endspurt für neue Innenstadt

Düsseldorf: Endspurt für neue Innenstadt
FOTO: RP/Schnettler
Düsseldorf. Rund um die Johanneskirche werden die Baustellen in den nächsten Monaten zurückgebaut und die Oberfläche gestaltet, der Nord-Süd-Tunnel geht im Herbst in Betrieb. Bis 2017 kommt auch ein Platanen-Boulevard. Von Denisa Richters

Fast hat man sich in den vergangenen Jahren schon an die vielen Großbaustellen in der Innenstadt gewöhnt, doch die härteste Phase ist jetzt vorbei. Mit Ausnahme der Randbebauung am Gustaf-Gründgens-Platz geht nach der Wehrhahn-Linie, die am 20. Februar ihren Betrieb aufnimmt, auch das Großprojekt Kö-Bogen in den Endspurt.

Nord-Süd-Tunnel Das Bauwerk, das die Hochstraße Tausendfüßler ersetzt und durch das der Autoverkehr zwischen Theatermuseum und Johanneskirche beziehungsweise Immermannstraße fließen soll, ist im Rohbau fertig. Im Herbst soll die Strecke teileröffnet werden und Ende des Jahres komplett in Betrieb gehen. Derzeit werden die Ausfahrtrampen ausgebaut. Im Bereich Immermann-/Klosterstraße werden Bordsteine gesetzt und Fahrbahnen neu asphaltiert. Der Boulevard mit Hunderten Platanen wird 2017 angelegt.

Bauboom rund um den Kö-Bogen in Düsseldorf FOTO: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Blumenstraße/Berliner Allee In diesem Bereich ist es für Fußgänger, Auto- und Radfahrer seit einigen Monaten besonders unangenehm. Das Straßenstück vor dem Portal der Johanneskirche (Martin-Luther-Platz) und die Kreuzung mit der Berliner Allee wurden komplett aufgerissen und umgebaut. Verkehrsteilnehmer mussten teils unangenehme Umwege in Kauf nehmen. Damit soll im Herbst Schluss sein. Laut Andrea Blome, der Leiterin des Amts für Verkehrsmanagement, werden die Umbauarbeiten im September abgeschlossen sein, danach wird noch Flüsterasphalt aufgebracht - dann steht die Fläche wieder voll zur Verfügung.

Martin-Luther-Platz Hinter der Johanneskirche wird der Erweiterungsbau der Tiefgarage der Schadow Arkaden ebenfalls im Herbst abgeschlossen sein, Danach beginnt auch in diesem Bereich die Umgestaltung der Oberfläche. In dieser Zeit werden laut Blome provisorische Wege für Fußgänger und Autofahrer angelegt, bei dem neu gestalteten Platz bleibt der Durchgangsverkehr draußen, es entsteht eine verkehrsberuhigte Zone mit neuen Bäumen und einem gastronomisch genutzten Pavillon. Bis Ende 2016 soll alles fertig sein.

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Corneliusplatz Die Baucontainer verschwinden nach und nach, auch der Info-Pavillon wird in den nächsten Wochen Richtung Schrottplatz abtransportiert. Die Grünanlage mit den Magnolien und dem Schalenbrunnen in der Mitte wird bis Ende 2017 wieder hergestellt.

Schadowplatz Mit Start der Wehrhahn-Linie werden nach und nach auch die oberirdischen Bahngleise zwischen Libeskind-Bauten und Heine-Allee verschwinden. Der Schadowplatz kann dann - wie bereits im südlichen Bereich geschehen - auch im restlichen Teil neu gestaltet werden. Dazu gehören unter anderem der hellgraue Bodenbelag aus Granitplatten und weitere Sitzgelegenheiten. Außerdem gibt es Überlegungen, weitere Außengastronomie anzusiedeln und den Platz auf diese Weise noch stärker zu beleben.

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Quelle: RP
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