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Düsseldorf
Entwürfe für Bauprojekt werden gezeigt

Düsseldorf. In der Bezirksvertretung 8 werden erste Pläne für das ehemalige Röhrenlager-Gelände vorgestellt. Von Nicole Kampe

21 Tagesordnungspunkte stehen auf dem Programm der Bezirksvertretung 8 (Eller, Lierenfeld, Vennhausen, Unterbach), die am morgigen Donnerstag, 12. Oktober, zusammenkommt. Ab 17 Uhr diskutieren die Stadtteilpolitiker im Sitzungssaal im Rathaus in Eller am Gertrudisplatz 8.

Was steht auf der Tagesordnung? Für das geplante Bauprojekt auf dem Gelände an der Königsbergerstraße/Ecke Tulpenweg sollen erste Entwürfe vorgestellt werden, der Investor hat sich gestern für einen Architekten entschieden. Außerdem werden sich die Stadtteilpolitiker mit Haushaltsthemen beschäftigen. Und vielleicht kann die Verwaltung morgen schon Antworten zum Abstellbahnhof geben, nachdem in der letzten Sitzung ein Antrag dazu gestellt wurde.

Wie geht es auf dem Gelände an der Königsbergerstraße/Ecke Tulpenweg weiter? Nach dem städtebaulichen Wettbewerb mit Öffentlichkeitsbeteiligung für das 22.000 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen Röhrenlagers von Hoberg und Driesch in Lierenfeld sollen erste Pläne vorgestellt werden. Gestern hat der Investor einen Architekten ausgewählt. Nach Informationen unserer Redaktion soll es sich dabei um einen Entwurf von dem Darmstädter Architektenbüro Planquadrat handeln. Mehr zu den Plänen wird morgen bekanntgegeben. Geschosswohnungen, Doppel- und Reihenhäuser sowie eine dreigruppige Kita sollen auf dem Gelände entstehen. Der ehemals von Industrie geprägte Stadtteil ist in Bewegung.

Wird es Neuigkeiten zum Abstellbahnhof rund um den Speyer Weg geben? Zuletzt hatten CDU und Grüne einen Antrag gestellt, den die Bezirksvertretung 8 einstimmig beschloss, damit das Umweltamt im Herbst langfristige Lärmmessungen auch in der Nacht beauftragt. Vielleicht kann die Verwaltung schon in der morgigen Sitzung zum Bau einer Lärmschutzwand und den rechtlichen Grundlagen des Betriebs des Abstellbahnhofs berichten, spätestens aber in der Sitzung im November, hofft Christian Rütz (CDU). Außerdem soll geprüft werden, durch welche Veränderung der betrieblichen Abläufe der Lärmschutz vor Ort verbessert werden kann.

Wieso ist das Thema für die Menschen rund um den Bahnhof so wichtig? Auch wenn in diesem Herbst Bäume als natürlicher Lärmschutz gepflanzt werden sollen, sind sich nicht alle sicher, ob die Bäume auch die gewünschte Beruhigung bringen werden, wie beispielsweise der Ratsherr Dieter Reinold (CDU). Er beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Abstellbahnhof. Er kennt also die Leiden der Anwohner, wenn manchmal über Tage hinweg aufgerüstete Züge dort in Eller am Abstellbahnhof stehen.

Womit werden sich die Stadtteilpolitiker noch befassen? Das Thema Sicherheit in Eller soll morgen diskutiert werden, dazu will die CDU-Fraktion einen Antrag zur Finanzierung der Aufstellung und des Betriebs von Videokameras am S-Bahnhof Eller Süd im Tunnelbereich stellen. Auch die Überwachung an zentralen Haltestellen im Bezirk soll besprochen werden. Und der barrierefreie Haltestellenausbau soll noch mal Thema sein, um das Konzept "Barrierefreies Eller" zu beschleunigen. Ein weiterer Punkt auf der Haushaltsliste: die Sanierung des maroden Kulturbahnhofs Eller.

Quelle: RP
 
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