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Düsseldorf
Erste Ansicht vom Bad am Rhein

Düsseldorf. Bädergesellschaft stellt neues Schwimmbad fürs Linksrheinische vor. Von Uwe-Jens Ruhnau

Ein Schwimmbad gleich an einem Rheindeich zu bauen, ist keine Kleinigkeit. Deswegen geht man bei der Bädergesellschaft auch nicht mehr davon aus, das Schwimmbad an der Grenze von Heerdt und Oberkassel noch 2019 fertigstellen zu können. Wahrscheinlicher, so ist zu hören, ist eine Eröffnung im Jahr 2020. Wie der Zeitplan genau aussieht, erfahren die Politiker in der linksrheinischen Bezirksvertretung 4 an diesem Mittwoch. Eine Woche darauf, am 3. Mai, ist der Sportausschuss an der Reihe.

Eine Arbeitsstudie des Architekturbüros Gollwitzer aus München wird Bäderchef Roland Kettler den Politikern präsentieren. Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte beim Frühlingsempfang der linksrheinischen SPD am Samstag bereits angekündigt, dass man einen attraktiven Entwurf vorlegen werde, und die erste Ansicht scheint diesen Eindruck zu bestätigen. Gollwitzer ist auf Bäder spezialisiert und ein Architekt, der etwas von modernem Design und auch von organischen Formen versteht, ohne die Funktionalität zu beeinträchtigen. Das zeigt die Projektübersicht auf der Internetseite des Büros, der Architekt selbst hat unter anderem zuvor mit Daniel Libeskind gearbeitet.

Das Gebäude an der Pariser Straße hat drei Ebenen: Unten befinden sich die Physiotherapie, die Gymnastikhalle für den TSV Jahn 04 sowie die Bädertechnik. Darüber in der ersten Etage entstehen dann auf einer Seite die Schwimmhalle mit dem 25-Meter-Becken und die Umkleiden. Die Halle erlaubt dank der Glasfront den Blick auf den Rhein und erstreckt sich über zwei Ebenen. Auf der anderen Seite der ersten Ebene befindet sich die Bezirksverwaltungsstelle und ein Veranstaltungsraum für 200 Personen.

Die Gesamtkosten betragen bis zu 14,2 Millionen Euro.

Quelle: RP
 
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