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Düsseldorf
Erste Hinweise auf die Kö-Räuber

Düsseldorf. Drei Tage nach dem Uhrenraub bei Kö-Juwelier Blome hat die Ermittlungskommission "Kö-Uhren" einige vielversprechende Hinweise erhalten, die derzeit überprüft werden. Die sprichwörtliche heiße Spur sei aber nicht dabei, sagte eine Polizeisprecherin gestern. Von Stefani Geilhausen

Am Dienstagvormittag hatten zwei Männer die Blome-Mitarbeiter mit einer Waffe bedroht und 40 Luxusuhren im Wert von einer halben Million Euro aus dem Schaufenster gestohlen. Bereits zehn Tage zuvor war ein Überfall auf Blome durch zwei andere Täter gescheitert, von denen einer Ende voriger Woche noch einmal vor dem Laden gesehen worden war.

Am Montag will die Interessengemeinschaft der Kö-Anlieger mit dem Polizeipräsidenten über die Sicherheit der Kö sprechen. Martin Winckel vom Juwelier-Warndienst sieht allerdings zuerst die Juweliere selbst in der Plicht: "Schon aus Arbeitsschutzgründen müssen sie für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter sorgen." Winckel rät zu Sicherheitsschleusen, die in anderen Ländern längst üblich seien. Auch wäre sinnvoll, wenn sich alle Kö-Juweliere vom selben Sicherheitsdienst schützen ließen: "Das macht den Informationsfluss leichter."

Quelle: RP
 
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