| 17.23 Uhr

Geplanter IS-Anschlag in Düsseldorf
Erster Freispruch für den 13. Dezember erwartet

Video: Prozess um IS-Anhänger in Düsseldorf – das wird den Angeklagten vorgeworfen
Düsseldorf. Im Prozess um einen geplanten Anschlag des "Islamischen Staats" in Düsseldorf ist das Verfahren gegen einen der drei Angeklagten abgetrennt worden. Der Prozess gegen den 26-jährigen Jordanier soll bereits am 13. Dezember mit einem Urteil beendet werden. Vieles spricht für Freispruch.

Nachdem ihn der Hauptangeklagte entlastet hatte, war er bereits im Sommer nach einem Jahr aus der Untersuchungshaft freigekommen. Der Hauptangeklagte Saleh A. hatte sich in Paris freiwillig der Polizei gestellt und sich selbst bezichtigt: Er habe von der IS-Führung in Rakka den Auftrag angenommen, in der Düsseldorfer Altstadt einen verheerenden Terroranschlag zu begehen.

Zwei Selbstmordattentäter sollten sich dabei inmitten von Altstadtbesuchern in die Luft sprengen und weitere Terroristen an den Ausgängen der Altstadt mit Kalaschnikows möglichst viele flüchtende Menschen erschießen. Insgesamt habe ein zehnköpfiges Terrorkommando Tod, Angst und Schrecken verbreiten sollen.

Abonnieren Sie unseren neuen Newsletter
"Total Lokal" für Ihre Stadt!

Direkt aus Ihrer Lokalredaktion schicken wir Ihnen zum Wochenende die wichtigsten Ereignisse der Woche. Melden Sie sich jetzt an!

Tatsächlich habe er den Auftrag aber nur angenommen, um Syrien verlassen zu können, hatte Saleh A. ausgesagt. Er soll im März 2015 nach Deutschland gekommen und in Kaarst bei Düsseldorf mehrere Monate in einem Flüchtlingsheim untergebracht gewesen sein.

(csi/lnw)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Geplanter IS-Anschlag in Düsseldorf: Erster Freispruch für den 13. Dezember erwartet


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.