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Düsseldorf
Erstes Bild von einem der Halskettenräuber

Düsseldorf. Nach der Beschreibung des Opfers und der Zeugen haben Spezialisten im Landeskriminalamt ein erstes Phantombild eines Halskettenräubers erstellt. Sein Überfall auf eine 72-Jährige am 21. Mai soll Teil einer Serie sein, die seit April Seniorinnen vor allem im Norden beunruhigt. Der 30 bis 40 Jahre alte Mann soll 1,80 Meter groß sein und südländisch aussehen, er hat nackenlanges schwarzes Haar, dass er bei dem Überfall am vorvergangenen Samstag mit Gel nach hinten gekämmt trug. Er sprach Deutsch mit Akzent. Der Mann hatte an der Torfbruchstraße einer Frau die Kette vom Hals gerissen, als die mit ihrem im Rollstuhl sitzenden Mann spazieren war.

Die Polizei schließt zwar nicht aus, dass er für mehrere Taten in Frage kommt, hält aber auch für möglich, dass mehrere Täter die Masche nutzen. Sie rät Seniorinnen dringend, Schmuck nicht offen zu tragen und bei einem Überfall keine Gegenwehr zu leisten, um nicht zu riskieren, von den brutalen Tätern verletzt zu werden. Seit einer Woche hat die Polizei ihre Präsenz vor allem im Stadtnorden deutlich erhöht. Hinweise an die Ermittlungskommision Band unter 0211 8700

(sg)
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