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Düsseldorf-Süd
Evgueni Chtchetinine in Glanzform

Düsseldorf-Süd. Die Nummer eins des Aufsteigers TTC Champions sichert sich Turniersieg in Ochsenhausen. Von Tim Breitbach

Während seine Teamkollegen die spielfreie Zeit und die Sommerferien zu einer Pause vom Tischtennis nutzten, zeigte sich die Nummer eins des Regionalliga-Aufsteigers TTC Champions, Evgueni Chtchetinine, bei der Fortsetzung der Challenger-Serie-Turniere in Ochsenhausen am Wochenende in Glanzform. Was nicht nur seinen Freund und Doppelpartner Frank Müller, sondern alle Champions-Freunde freute. Denn der mittlerweile 47-jährige Europameister im Doppel- und Team-Wettbewerb von 2003 sicherte sich den nach famosen Leistungen verdienten Turniersieg vor Weltranglistenspieler Lubomir Jancarik.

Dabei hatte der Abwehrspieler aus dem Düsseldorfer Süden die Vorrunde bereits als Gruppenerster mit 6:1 Siegen abgeschlossen und dabei nur gegen Angstgegner Sven Happek (VfR Birkmannsweiler) verloren. Dagegen setzte er sich gegen Tomas Kopanyi/Slowakei, Michal Kadlcek/Tschechien, Josip Huzjak/Kroatien und den gebürtigen Chinesen He Bai (je 3:0), Jancarik (3:2) sowie Peter Turcek/Slowakei (3:1) durch.

Im Semifinale bezwang Chtchetinine den für die Slowakei spielenden Profi He Bai nach 39 Minuten Kampf mit 3:2 (6:11, 11:6, 4:11, 11:7, 11:7) und schlug in einem hochklassigen Finale nach 49 Minuten Kampf den tschechischen Nationalspieler und in der Weltrangliste als Nummer 108 geführten Lubomir Jancarik 3:2 (11:7, 3:11, 11:9, 13:15, 11:9), der für die kommende Saison vom Bundesligisten Post SV Mühlhausen verpflichtet wurde. Der 29-jährige Tscheche wechselte aus der zweiten französischen Liga von Saint Denis US als "Königstransfer" des Sommers nach Mühlhausen.

"Ein sehr guter Mann" erklärte Post-Präsident Thomas Baier damals, als er den Rechtshänder bei der Weltmeisterschaft in Düsseldorf beobachtete. Dort hatte Jancarik gegen Deutschlands Nummer eins, Dimitrij Ovtcharov, nur äußerst knapp mit 2:4 verloren. Dagegen war Mühlhausens Klub-Chef Baier nach dem Ochsenhausener Challenger-Series-Endspiel und der Niederlage von seinem Neuzugang ein wenig enttäuscht.

Quelle: RP
 
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