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Düsseldorf
Ex-Akademiekanzler für Kunstsammlung im Gespräch

Düsseldorf. Der ehemalige Kanzler der Kunstakademie, Dietrich Koska, ist für einen neuen Posten im Gespräch. Er wird gehandelt als kaufmännischer Leiter für die Kunstsammlung NRW und damit als Nachfolger für Hagen Lippe-Weißenfeld, der zum Ende dieses Monats geht.

Allerdings wäre er zumindest vorerst nur ein Mann des Übergangs. Denn auch die künstlerische Direktorin Marion Ackermann verlässt zum 1. November das Museum, da sie an die Staatliche Kunstsammlung Dresden wechselt. Erst ihr Nachfolger wird sich wohl wieder einen langfristigen Partner für das Kaufmännische suchen - so hatte es auch Ackermann gehalten. Zumindest so lange könnte Koska die Geschäfte des Museums führen. Das Kulturministerium bestätigte die Personalie nicht. "Es ist noch keine Entscheidung gefallen", sagte ein Ministeriumssprecher.

Koskas Vertrag als Kanzler der Kunstakademie war im vergangenen Jahr nicht verlängert worden. Er galt als Vertrauter von Rektorin Rita McBride, die sich mit Teilen der Professorenschaft schwer verkracht hat. Der Senat der Hochschule entschied sich gegen McBrides Wunsch für einen anderen Kandidaten. Koska ist seitdem im NRW-Wissenschaftsministerium tätig.

Eine Jury kümmert sich derweil um die Frage, wer die künstlerische Ausrichtung der Kunstsammlung künftig bestimmen soll. Ihr gehören unter anderem Experten aus internationalen Kunstmuseen und Stiftungen sowie Vertreter der Künstlerschaft an. Die Kommission wird durch Staatssekretär Bernd Neuendorf geleitet.

(arl)
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