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Düsseldorf
Ex-Fortune bestreitet zweiten Tempoverstoß

Düsseldorf. Ja und nein: So hat ein früherer Fortuna-Fußball-Profi auf zwei Bußgeldbescheide wegen überhöhter Geschwindigkeit als Autofahrer reagiert. Beim Prozesstermin vorm Amtsgericht trat der Sportler gestern nicht auf, ließ über seine Anwältin aber ausrichten, dass er sich gegen einen Tempoverstoß auf der Autobahn nicht weiter wehren wolle. Mit Tempo 81 war der Profi im September abends am Steuer eines VW-Geländewagens auf der A 46 Richtung Leverkusen geblitzt worden. Dafür akzeptierte er jetzt 77 Euro Bußgeld und einen Strafpunkt in der Verkehrskartei. Dass er mit diesem Firmen-Wagen nur zwei Wochen später an der Ulmenstraße allerdings wieder um 23 km/h zu schnell gewesen sein soll, wies die Anwältin im Namen des Sportlers zurück.

Der Fußballer wolle zwar nicht bestreiten, dass er am Steuer gesessen habe, zumal ein entsprechendes Fahrerfoto bei der Gerichtsakte liegt. Aber das Messergebnis der Radarkontrolle zweifelt er an. Da ein Kronzeuge zum Prozess ebenfalls nicht kam, muss über diesen zweiten Tempoverstoß (ursprünglich 88 Euro Buße, ein Strafpunkt) neu verhandelt werden. Gegen den unentschuldigt fehlenden Zeugen verhängte die Richterin ein Ordnungsgeld von 150 Euro.

(wuk)
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