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Düsseldorf
Ex-Frau von Rennfahrer soll Umzug nicht bezahlt haben

Düsseldorf. Im Streit über Umzugskosten von 9000 Euro sieht sich die Ex-Frau eines Rennfahrers heute beim Landgericht der Zivilklage eines Spediteurs ausgesetzt. Das Gericht hat beiden Seiten bereits eine Reihe von Fragen aufgelistet, die noch offen seien. Denn bis auf wenige Eckdaten gehen die Schilderungen der Kontrahenten weit auseinander.

Im März 2015 war die Frau aus Österreich in die Region Düsseldorf gezogen. Beauftragt hatte sie für 9000 Euro pauschal eine Spedition, die das Mobiliar mit einer Fuhre an den Rhein bringen sollte. Ein Spiegelschrank und ein Sideboard der Frau blieben aber in der Alpenrepublik zurück. Zum Streit kam es dann, als die Frau elf Flaschen Wein mit dem Prädikat "besonders wertvoll" in ihrer neuen Unterkunft vermisste. Sie gibt an, sie habe dem Umzugsfahrer jene Flaschen unter Hinweis auf deren hohen Wert extra ans Herz gelegt. Angekommen sei der Wein aber nicht. Der Fahrer soll nach Informationen unserer Redaktion beteuert haben, er habe im Rheinland eine Kiste ausgeladen, auf der "Wein" stand. Die Kundin soll wegen dieses behaupteten Wein-Verlustes aber die gesamte Umzugsrechnung nicht beglichen haben, so dass der Spediteur vor Gericht zieht. Das Landgericht hat die Klage gestern bestätigt. Das persönliche Erscheinen der Ex-Rennfahrer-Gattin ist zum Prozesstermin angeordnet worden.

(wuk)
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