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Düsseldorf
Ex-Rocker soll nach Beleidigung ausgerastet sein

Düsseldorf. Ein angeklagter Ex-Rocker der Gruppierung "Osmanen Germania" hat gestern beim Landgericht ein Geständnis abgelegt. Demnach habe er nach einem Streit Anfang 2016 vor einer Disko an der Oststraße einen 35-jährigen Landsmann mit einem langen Messer eine Schnittwunde am Rücken zugefügt, einen zweiten Kontrahenten (38) ebenfalls verletzt. Der Angeklagte (36) gab an, er sei nach traumatischen Foltererlebnissen in der Türkei in psychiatrischer Behandlung, sei durch eine Wechselwirkung von Arzneimittel und Alkohol aber in jener Nacht "ausgerastet", als das spätere Opfer seine Mutter beleidigt habe.

Doch habe er niemanden verletzen wollen, die Rückenwunde sei wohl "beim Herumfuchteln" mit dem Messer entstanden. Das habe er im Auto eines nun mitangeklagten Helfers (35) stets dabei gehabt, weil er nach seinem Austritt bei den "Osmanen Germania" von Rockern bedroht worden sei. Der Prozess geht im Dezember weiter.

(wuk)
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