| 00.00 Uhr

Düsseldorf
Fahrtwind, Eis und Sonnencreme

Düsseldorf: Fahrtwind, Eis und Sonnencreme
Hans-Dieter Gehlhausen lässt sich durch die Hitze nicht von seiner 80-Kilometer-Tour abbringen. Im Rheinpark tankt der 61-Jährige auf. FOTO: Bernd Schaller
Düsseldorf. Auf ganz unterschiedliche Weise nutzen die Menschen in Düsseldorf einen fast schon zu heißen Tag, Von Oliver Burwig

Brütende Hitze, keine einzige Wolke verschafft Kühlung - bei 35 Grad im Schatten wurden die Düsseldorfer erfinderisch, um sich Abkühlung zu verschaffen. Siesta, Eiskugeln und Fahrradfahren sind die Mittel der Wahl.

Die verschiedenen Typen der Freibäder in Düsseldorf FOTO: Bretz, Andreas

Einmal von Düsseldorf nach Duisburg und zurück nach Neuss - mit seiner 80 Kilometer langen Tour hat sich Hans-Dieter Gehlhausen einiges vorgenommen. "Man muss sich ja bewegen", begründet der 61-jährige seine hochsommerliche Fahrt. Die habe er nicht lange im Voraus geplant, sondern sich einfach aufgemacht, um den schönen Tag zu nutzen. Die Hitze mache ihm nichts aus, nur genügend trinken müsse man.

Am neuen Trinkbrunnen im Rheinpark füllt der Trike-Fahrer seine Flasche auf, erfrischt sich und radelt dann mit "entspannten" 25 Kilometern in der Stunde weiter den Rhein entlang. Insgesamt gibt es in der Stadt inzwischen sechs offizielle Trinkbrunnen, die anderen Standorte befinden sich bei den Wasserwerken Am Staad und Flehe, Am Sandacker, am Parlamentsufer und am Ernst-Reuter-Platz.

10 kühle Freizeittipps für die Region FOTO: dpa, kjh sab

Weniger hitzeresistent als Gehlhausen sind Kitty und Lea. Die beiden Freundinnen kühlen sich im Schatten der Oberkasseler Brücke bei einem japanischen Eis ab. "Wir dachten uns, dass es am Wasser am kühlsten ist", sagt Kitty. Außerdem sei sie ohnehin davon überzeugt, dass ein so heißer Tag sich bestens zum Faulenzen eignet. "Am besten wird man erst nachts aktiv und macht tagsüber Siesta - vorausgesetzt, man muss nicht arbeiten", sagt die 28-Jährige. Ihre Freundin Lea freut sich über das sommerliche Wetter. "Mir machen die Temperaturen nichts aus. Das ist doch besser, als wenn es die ganze Zeit immer nur kühl ist", sagt die 15-Jährige.

Wenn es dann ganz schlimm kommt, flüchte sie sich in den Swimming-Pool hinter ihrem Haus: "Der ist immer noch kühler als die Luft draußen."

Die schönsten Schattenplätze unserer Leser FOTO: Facebook/Mini Balura Fiedler

Der ganze Trubel um die Hitze lässt Ashley Zung und ihren Bruder kalt. Die beiden Amerikaner verbringen drei Wochen Ferien in Düsseldorf und genießen derzeit die pralle Sonne auf den Rheinwiesen. "In North Carolina ist es um diese Zeit genauso heiß", sagt die 17-jährige. Viel geplant haben die beiden noch nicht, vielleicht gehen sie noch ein Eis essen. Auf diesem Gebiet habe man im multinationalen Düsseldorf noch einiges zu lernen. "Bei uns gibt es viel mehr Eissorten mit Joghurt, außerdem kann man sich meistens auch eigene Garnierungen aussuchen", sagt Ashley.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorf: Fahrtwind, Eis und Sonnencreme


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.