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Kommentar
Farbenspiele mit Strategie

Düsseldorf. Wahlkämpfe, Machtkämpfe - es gibt viele Gründe, weshalb ein politisches Bündnis zustande kommt oder zerbricht. Die FDP hat sich festgelegt: Bei neuen Schulden ist es aus mit der Ampel-Kooperation. Und dann? Wird die CDU mitregieren. Aber in welcher Konstellation? Eine Große Koalition mit der SPD bietet zwar eine komfortable Mehrheit, aber schlechte Perspektiven für den angestrebten Machtwechsel im Rathaus. Wer miteinander regiert, bekämpft sich nun mal schlechter. Für Oberbürgermeister Thomas Geisel wäre das von Vorteil.

Und er könnte nicht nur die CDU, sondern auch seine SPD, die nicht immer auf seiner Welle schwimmt, in Schach halten. Das andere Extrem wäre ein schwarz-grün-gelbes Jamaika-Bündnis: Der Rathaus-Chef hätte keine eigene Mehrheit; CDU und Grüne kämen mit den Liberalen auf eine zuverlässige Stimmenzahl, dennoch bliebe allen Raum, sich für die Kommunalwahl zu profilieren.

denisa.richters @rheinische-post.de

Quelle: RP
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