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Düsseldorf
Festival sieht Videospiele als Kunst

Virtual Reality zum Ausprobieren auf dem Next Level 2017 - Festival for Games
Düsseldorf. Bei "Next Level" können sich Jugendliche heute auch über Jobs informieren.

Das Festival "Next Level" befasst sich bis Sonntag wieder mit Videospielen als Kunstform und Wirtschaftsfaktor. Zum zweiten Mal gastiert die Veranstaltung im Düsseldorfer NRW-Forum. Besucher können interaktive Spiele-Stationen entdecken, zudem treffen sich Wissenschaftler, Pädagogen und Profis aus der Branche zu Vorträgen und Diskussionen. Das Festival läuft bis Sonntag. Veranstalter ist das Kultursekretariat NRW gemeinsam mit vielen öffentlichen und privaten Partnern.

Zum Festival gehört ein Fachtag, der sich mit Chancen in der boomenden Games-Branche beschäftigt und ebenfalls in dem Ausstellungshaus im Ehrenhof ausgerichtet wird. Er richtet sich auch an Studenten, Absolventen und Berufsanfänger, die eine Karriere in diesem Bereich anstreben. Es wird Vorträge, Kurzpräsentationen und Panels geben.

Ein Riesenthema ist weiterhin Virtual Reality. Viele der Spiele-Stationen für Besucher drehen sich um die neuartigen Erfahrungen mit 3D-Brillen. Unter anderem zeigen Studenten der Düsseldorfer Fachhochschule ihre Ideen für Spiele. Dazu gehört unter anderem auch ein Flipper, der den Spielern echte Stromstöße versetzt, wenn sie verlieren - ein Experiment zu der Frage, wie Spiele um zusätzliche Reize erweitert werden können, um die Motivation der Nutzer zu erhöhen.

Ein wichtiger Partner ist die in Düsseldorf ansässig Spieleschmiede BlueByte, die unter anderem für die bekannten Simulations-Reihen "Anno" und "Siedler" verantwortlich ist. Profis zeigen den Besuchern, wie Figuren am Bildschirm gezeichnet werden. Außerdem sponsort die Firma einen "Game Jam", bei dem während des Wochenendes Spiele programmiert werden.

Das Festival, das gestern eröffnet worden ist, ist heute ab 8 Uhr geöffnet - und läuft mit einer Party bis 2 Uhr in der Nacht. Am Samstag geht die Veranstaltung von 9 bis 21, am Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Für Jugendliche unter 18 Jahren ist der Eintritt frei. Das gesamte Programm gibt es unter:

www.next-level.org

(arl)
 
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