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Düsseldorf
Feuerwehr sucht Kinder in Düssel

Düsseldorf. Die Retter befürchteten, dass die Kinder in den Kanal geklettert waren.

Weil ein Anrufer hilflose Kinder in der Düssel gemeldet hatte, ist die Feuerwehr gestern an die Prinz-Georg-Straße in Pempelfort ausgerückt. Als die Retter eintrafen, bestätigte sich die Befürchtung jedoch nicht - offenbar hatten die Kinder nur in der Düssel gespielt und waren beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr davongelaufen. Vorsorglich suchten die Einsatzkräfte trotzdem mit einem Feuerwehrboot das Gewässer ab und kontrollierten auch das erste Stück des Düssel-Kanals.

Denn die Stelle an der Ecke zur Moltkestraße ist nicht ungefährlich: Dort endet ein unterirdischer Teil der Nördlichen Düssel. "Wenn Kinder dort hineinklettern, ist es gefährlich", sagt ein Feuerwehrsprecher. "In dem Kanal ist es stockdunkel, außerdem kommt man an der anderen Seite nicht heraus."

Grundsätzlich gilt der Fluss, der Düsseldorf seinen Namen gegeben hat, aber als relative harmloses Gewässer, an der Stelle in Pempelfort zum Beispiel ist das Wasser nur 60 Zentimeter tief. Die Feuerwehr rät trotzdem, vor allem kleinere Kinder im Auge zu behalten. "Bei geringer Körpergröße kann auch diese Wassertiefe gefährlich sein."

Der letzte größere Rettungseinsatz der Feuerwehr an der Düssel liegt mehr als ein Jahr zurück. Damals hatte eine 72-jährige Frau in Gerresheim mit ihrem Elektro-Rollstuhl einem Radfahrer ausweichen wollen und war samt Fahrzeug und ihrem kleinen Hund eine Böschung hinunter ins Wasser gerutscht. In einer Tiefe von 50 Zentimetern kam sie zum Stehen. Frau und Hund blieben unverletzt.

Quelle: RP
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