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Stadtgrenze zu Hilden
Förster in Düsseldorf warnen vor Kontakt mit Wildschweinen

Düsseldorf. Seit einigen Monaten tauchen immer häufiger Wildschweine im südlichen Stadtgebiet an der Grenze zu Hilden auf. Die Förster der Landeshauptstadt warnen nun vor den wild lebenden Tieren. Von Thorsten Breitkopf

Wildschweine gelten als die einzigen Wildtiere unserer Breiten, die im Zweifel auch für den Menschen gefährlich werden können. Fühlen sie sich in die Enge gedrängt von Menschen oder Hunden, reagieren sie zum Teil sehr aggressiv. Besonders ist das der Fall, wenn sie Nachwuchs haben. Seit einigen Jahren kommt das nicht mehr nur im Frühjahr vor.

Frischlinge bekommen die Borstentiere wegen der guten Ernährungslage durch die Landwirtschaft heute beinahe ganzjährig. Die Förster des Garten-, Friedhofs- und Forstamtes haben einige Verhaltensregeln für den Fall der Begegnung mit Wildschweinen zusammengestellt:

  • Fußgänger und Radfahrer sollten Ruhe bewahren und sich von den Tieren langsam zurückziehen.
  • Sie sollten auf keinen Fall versuchen, die Wildschweine anzufassen.
  • Hunde sollten umgehend angeleint werden.
  • Wildschweine sollten zudem auf keinen Fall gefüttert werden, denn dadurch verlieren die Wildtiere ihre natürliche Scheu vor dem Menschen und die Konflikte für alle Beteiligten sind programmiert.

Durch Jagd soll gewährleistet werden, dass der Bestand nicht übermäßig zunimmt. In Berlin etwa gibt es große Probleme mit Wildschweinen im Stadtgebiet.

Quelle: RP
 
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