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Fragezeichen an neuem Konzept

Düsseldorf. uwe-jens.ruhnau

@rheinische-post.de

Die Rather werden mit gemischten Gefühlen auf die neuen Pläne der Krieger-Gruppe für die Theodorstraße schauen. Sie wollen vor allem möglichst viele Besucher im Stadtteil, die dort einige Zeit verbringen und vielleicht nicht nur die Theodorstraße ansteuern. Statt dreier Möbelhäuser will Krieger dort nun "nur" noch ein großes Einrichtungshaus bauen und daneben ein Logistikzentrum. Das ist ein Verlust an Komplexität. Es schmerzte im Rathaus bereits, dass der eigenständige Auftritt der Luxus-Linie "Krieger Home" gestrichen wurde. Nun soll auch der Mitnahmemarkt Sconto entfallen. Schließlich soll für das Logistikzentrum zudem das ehemalige Autohaus Brüggemann abgerissen werden, was ganz ausdrücklich erhalten werden sollte. Das ist schade. Ein bisschen viel ist plötzlich anders, und es wird spannend zu sehen, wie Verwaltung und Politik darauf reagieren. Man darf nicht vergessen, dass es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Schaffrath gab, und das Gesamtkonzept gab schließlich den Ausschlag für Krieger. Auf der Haben-Seite steht aktuell, dass er am Standort festhält und sogar mehr investieren will als geplant.

Quelle: RP
 
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