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Düsseldorf
Zehn Gründe, das Frankreichfest zu besuchen

Frankreichfest in Düsseldorf: Darum lohnt sich der Besuch
Musik (in diesem Fall von Drehorganist Roger F. Finke) und der Eiffelturm als Miniaturversion - mehr braucht es nicht, um Düsseldorf in Klein-Paris zu verwandeln. FOTO: Bretz, Andreas
Düsseldorf . Von Freitag bis Sonntag verwandelt sich Düsseldorf beim 16. Frankreichfest wieder auf Burgplatz, Rheinuferpromenade und auf dem Innenhof des Rathauses in Klein Paris. Zehn Gründe, warum man das Fest besuchen sollte. Von Laura Ihme

  1. Champagner und Flammkuchen Kaum eine Nation ist für ihre Küche so berühmt wie Frankreich. Unter den mehr als 100 Ständen beim Frankreichfest sind deshalb auch dieses Mal wieder viele kulinarische Angebote zu finden: Da gibt es Champagner (natürlich!), Flammkuchen, Austern, Boeuf Bourgignon, Brotspezialitäten, Entenbratwurst und natürlich jede Menge Wein – man kann auf dem Fest also sprichwörtlich leben "wie Gott in Frankreich".
  2. La Musique Selbst wer unter normalen Umständen kein Fan französischer Chansons ist, wird zugeben müssen, dass sie in Kombination mit Sommer und Wein durchaus Charme haben. Beim Frankreichfest gibt es diese Kombi und die Organisatoren um die Destination Düsseldorf haben für ihr Musikprogramm auch einige bekannte Namen aufgefahren: So spielt beispielsweise am Samstagmittag ab 13 Uhr im Innenhof des Rathauses das "Conservatoire de Toulouse". Die drei jungen Musiker aus Toulouse singen dabei sowohl klassische als auch moderne Chansons. Es gibt aber auch Indierock ("Un âne gonflable", Samstag, 18.45 Uhr, Rathaus) und Jazz.
  3. Der Eiffelturm Ja, es ist nicht der echte Eiffelturm. Aber die Miniaturversion des Pariser Wahrzeichens am Rheinufer eignet sich ebenfalls ganz hervorragend für Selfies und romantische Gesten. Vielleicht gibt es ja sogar einen Heiratsantrag unterm Düsseldorfer Eiffelturm...
  4. Das Wetter wird gut Der Sommer ist in diesem Jahr ja eher eine Enttäuschung. An diesem Wochenende ist er es aber nicht und deshalb sollte man, egal was man eigentlich geplant hat, unbedingt seine Zeit draußen verbringen – zum Beispiel auf dem Frankreichfest. Vor allem, weil die Prognosen für kommende Woche wieder nicht so gut aussehen.
  5. Die Tour de France Der Grand Départ kommt zwar erst im kommenden Jahr. Wer will, kann an einem Simulator aber schon einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, in Düsseldorf mit dem Rad auf große Fahrt zu starten. Außerdem gibt es eine Rennrad-Klassikerausfahrt, bei der alte Rennräder zur Schau gestellt werden.
  6. Die Tour de Düsseldorf Apropos alte Fahrzeuge: am Samstag startet um zehn Uhr die Tour de Düsseldorf mit klassischen französischen Autos am Burgplatz. Wer sich für die alten Schätzchen interessiert, wird dabei sicher mit ihren stolzen Besitzern ins Gespräch kommen können. Nach der Ausfahrt werden die Wagen zudem ab 18 Uhr wieder am Burgplatz zurückerwartet.
  7. Französisch-Crashkurs Reichen Ihre Französischkenntnisse nicht über "Bonjour", "Croissant" und "Baguette" hinaus? Dann sind Sie beim Frankreichfest genau richtig. Am Stand von "La France et ses amis" können Sie sich rechtzeitig für den Sommerurlaub beim Speed-Dating-Sprachkurs binnen sieben Minuten die wichtigsten Sätze zum Überleben bei unseren Nachbarn einprägen. Ein Tipp an die Männer: Französisch ist ja auch die Sprache der Liebe, das könnten gut investierte sieben Minuten sein!
  8. Die Kuh Jacqueline Unter dem Titel "Unterwegs mit Jacqueline" zeigt das Cinema an der Schneider-Wibbel-Gasse am Freitag um 19 Uhr den Film zum Frankreichfest. Und in dem geht es um die schöne Kuh Jacqueline und ihren Weg von Algerien nach Frankreich mit ihrem Besitzer, einem Bauern, der sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als eines Tages mit seiner Kuh auf die Landwirtschaftsmesse nach Paris zu fahren. Irgendwie kurios.
  9. Lavendel Die lilafarbenen Blumen sind überall auf dem Fest zu finden. Und hat man sie erstmal erschnuppert, fühlt man sich endgültig wie im Frankreich-Kurzurlaub inmitten der Provence. Und das (fast) gratis.
  10. Der Fußball Ja, schon klar. Eigentlich sollten wir sauer auf die Franzosen sein, immerhin haben sie unsere Mannschaft aus dem Turnier gehauen. Aber mal ehrlich: Frankreich hat doch irgendwie auch den Sieg im eigenen Land verdient. Und die Mannschaft ist echt gut. Warum sie das ist, darauf kann vielleicht das Institut francais eine  Antwort liefern, das ein Programm zu Fußball-Akrobatik bietet. Die Schmach, das Frankreich-Finale beim Fest zu zeigen, tun die Organisatoren den deutschen Besuchern übrigens nicht an: Das Fest endet am Sonntag um 18 Uhr – zwei Stunden vor Spielbeginn.

Das Frankreichfest beginnt am Freitag ab 18 Uhr, der Innenraum des Rathauses ist dann bis 22 Uhr geöffnet. Am Samstag öffnet dieser von 13 bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Die Stände an der Promenade passen sich diesen Öffnungszeiten an. Der Eintritt zum Fest kostet am Freitag und Samstag sechs Euro und am Sonntag fünf Euro.

 

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