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Plakate in Düsseldorf
Franziskaner werben fürs Teilen

Plakate in Düsseldorf: Franziskaner werben fürs Teilen
Start am Burgplatz: (v.l.) Michael Maletz (Wall GmbH), Bruder Peter Amendt (vision:teilen), Guido Körfer (Havas World Wide Germany), Tim Felgner (Terminal A0 GmbH) und Sascha Dücker. FOTO: RP-Foto andreas Endermann
Düsseldorf. Für eine weltoffene und engagierte Gesellschaft will der gemeinnützige Verein vision:teilen - eine franziskanische Initiative gegen Armut und Not - mit einer neuen dreiteiligen Plakatserie werben. Von Anne Kleinmann

Umgesetzt wird die Aktion unter dem Titel "Teilen macht menschlich" in drei Kampagnen mit jeweils drei verschiedenen Motiven, die bis spätestens Ende Januar auf 1000 Plakaten im Stadtgebiet zu sehen sein werden. Den Auftakt macht dabei die Kampagne "Miteinander Teilen", deren Motive auf leuchtend grünem Hintergrund zu sehen sind. "Mit Egoisten haben wir keine Zukunft in unserer Gesellschaft. Teilen mit Herz, Hand und Verstand, das ist unser Motto" sagt Bruder Peter Amendt, Mitgründer und Leiter des Vereins vision:teilen.

Verschiedene Düsseldorfer Unternehmen unterstützen die Kampagne unentgeltlich. So stellt etwa die Wall GmbH ihre Plakatflächen für die Motive zur Verfügung. "Wir müssen gemeinsam gesellschaftliche Verantwortung übernehmen", sagt der für Nordrhein-Westfalen zuständige Regionalmanager Michael Maletz. Die Kreativarbeit übernahm der bekannte Illustrator Aad Goudapple aus Rotterdam, der die Motive eigens für die Kampagne erstellte. Zur Vorstellung der ersten Kampagne erschien gestern überraschend auch der Opernsänger und Musikproduzent Sascha Dücker. Der Tenor hat bereits zugesagt mit seinem Trio "Bohemians" ein Benefizkonzert zugunsten von vision:teilen zu geben.

Neben dem geplanten Vorhaben verwirklicht der Verein vision:teilen bereits jetzt schon verschiedene soziale Projekte in der Landeshauptstadt. Eines der bekanntesten ist der "Gutenachtbus", ein mobiles Ess- und Sprechzimmer für Obdachlosem, auch der Second-Hand-Laden "Schatztruhe" gehört zu der Initiative. Diese ist davon überzeugt, dass die Kampagne etwas bewirken kann. Man sei zuversichtlich, "dass die Aussage, die bereits jetzt schon von vielen Düsseldorfer Bürgern mitgetragen wird, an Dynamik wachsen wird", so Bruder Peter Amendt.

Quelle: RP
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